Dunesday: Zwei Blockbuster, ein Starttag und der Krieg um die Leinwände
Am 18.12.2026 starten «Dune: Part Three» und «Avengers: Doomsday» in den USA am selben Tag, im deutschsprachigen Raum kommt «Avengers: Doomsday» schon zwei Tage früher ins Kino. Hollywood nennt es «Dunesday». Eine Analyse über Rekorde, den Kampf um die grössten Leinwände und die Frage, was das Duell für die Schweizer Kinos bedeutet.

Seit fast eineinhalb Jahren hat sich keines der beiden Studios bewegt. Am Freitag, 18.12.2026, starten in den USA «Dune: Part Three» von Denis Villeneuve und «Avengers: Doomsday» von Marvel. Es ist der Abschluss der erfolgreichsten Science-Fiction-Saga der vergangenen Jahre gegen den ersten Avengers-Film seit sieben Jahren, Arrakis gegen Doctor Doom, Warner gegen Disney. Im deutschsprachigen Raum beginnt der Dunesday schon früher: «Avengers: Doomsday» kommt am Mittwoch, 16.12.2026, in die Kinos, in Deutschland folgt «Dune» einen Tag später.
Den Namen für das Duell lieferten die Stars selbst. «Wir haben beide Filme mit Start am 18. Dezember und haben beschlossen, einen Namen dafür zu erfinden», sagte Robert Downey Jr. im Januar 2026 bei einem gemeinsamen Auftritt mit Timothée Chalamet. «Wir denken an ‹Dunesday›.» Erfunden haben die beiden den Begriff allerdings nicht. Das Schweizer Filmportal outnow.ch titelte schon am 23.05.2025 mit «Dunesday», am Tag, nachdem Disney seinen Film auf den Dezember verschoben hatte.
Hinter dem Wortspiel steht ein Kampf, der weit über ein Startwochenende hinausgeht. Es geht um die grössten Leinwände der Welt, um die Frage, ob das Publikum der Superhelden müde ist. Und es geht um ein Kinogeschäft, das seit der Pandemie auf jedes Grossereignis angewiesen ist. Auch in der Schweiz.
| Steckbrief | Dune: Part Three | Avengers: Doomsday |
|---|---|---|
| Studio | Warner Bros. und Legendary | Marvel Studios (Disney) |
| Regie | Denis Villeneuve | Anthony und Joe Russo |
| Vorlage | Frank Herberts Roman «Dune Messiah» (1969) | Marvel-Comics, Auftakt einer Doppelgeschichte |
| Hauptrollen | Timothée Chalamet, Zendaya, Florence Pugh, Rebecca Ferguson, Robert Pattinson | Robert Downey Jr. als Doctor Doom, Chris Evans, Chris Hemsworth, Pedro Pascal, Florence Pugh |
| Start USA | Freitag, 18.12.2026 | Freitag, 18.12.2026 |
| Start Deutschland | Donnerstag, 17.12.2026 | Mittwoch, 16.12.2026 |
| Start Schweiz | ab Mitte Dezember, genaues Datum noch nicht publiziert | Mittwoch, 16.12.2026 (laut blue Cinema) |
| Laufzeit | offiziell nicht bekannt | rund 165 Minuten (provisorisch, nicht offiziell bestätigt) |
| Grosse Leinwand | mindestens drei Wochen exklusiv in allen IMAX-Sälen der USA | eigenes Premium-Label «Infinity Vision» |
Wie es zum Duell kam
Warner war zuerst da. Bereits im Juni 2024 reservierte das Studio den 18.12.2026 für einen damals noch titellosen Film von Denis Villeneuve. Im Juli 2025 folgte der Titel: «Dune: Part Three», nach Frank Herberts Roman «Dune Messiah». Marvel hatte «Avengers: Doomsday» dagegen für den 01.05.2026 geplant. Im Mai 2025 verschob Disney den Film auf den 18.12.2026, auf den Tag genau gegen Villeneuve. Die Fortsetzung «Avengers: Secret Wars» rückte gleichzeitig auf den 17.12.2027.
Warum Disney ausgerechnet dieses Datum wählte, ist bis heute nicht schlüssig erklärt. Marvel-Chef Kevin Feige sagte im Juli 2026 vor Medien in Shanghai, man habe den Film bis Mai nicht fertigstellen können, deshalb habe er in den Dezember verschoben werden müssen. Diese Aussage ist allerdings nur über eine englische Übersetzung chinesischer Berichte überliefert. Auf die Frage, ob Marvel am Termin festhalte, antwortete Feige in einem Podcast knapp: «Ja, auf jeden Fall.»
Beide Seiten liessen Gerüchte über einen Rückzieher ins Leere laufen. Im April 2026 meldete das Portal KinoCheck unter Berufung auf einen Insider, Disney erwäge einen Wechsel auf den 11.12.2026. Insider bei Warner sagten der Branchenplattform TheWrap dagegen, ein Wechsel des Starttermins sei «nie auch nur entfernt erwogen» worden. Inzwischen verkaufen beide Studios seit Monaten Tickets. Der Dunesday findet statt.
Der Krieg um die grösste Leinwand
Entschieden wird das Duell nicht nur an der Kasse, sondern schon vorher, bei der Verteilung der Säle. Die wichtigste Währung sind die Premium-Leinwände, allen voran jene von IMAX. «Denken Sie an 20 Prozent der Einnahmen, obwohl wir weniger als 1 Prozent der Leinwände stellen», sagte IMAX-Chef Richard Gelfond 2025 dem Sender CNBC. Die beiden ersten Dune-Filme spielten laut «USA Today» zusammen fast 200 Millionen Dollar allein auf IMAX-Leinwänden ein.
Hier hat Warner den entscheidenden Zug gemacht. «Dune: Part Three» belegt in den USA laut «USA Today» mindestens in den ersten drei Wochen alle IMAX-Säle. IMAX selbst bestätigte im Februar 2026 in einer Präsentation für Investoren die Exklusivität für das Startwochenende in den USA. «Avengers: Doomsday» läuft dort am Startwochenende damit in keinem einzigen IMAX-Saal. Villeneuve hat seinen Film zudem grösstenteils auf 65-Millimeter-Film gedreht, ausgewählte Sequenzen auf IMAX-Film. Laut IMAX enthält er 71 Minuten im erweiterten Bildformat.
Disney antwortete mit einer eigenen Marke. An der Branchenmesse CinemaCon in Las Vegas stellte Disney im April 2026 «Infinity Vision» vor, ein Gütesiegel für grosse Premium-Säle mit Laserprojektion und Dolby-Ton, laut Disney zum Start in über 75 Premium-Sälen in Nordamerika und 300 weltweit. Bei IMAX hielt man wenig davon. «Wir halten es für einen Marketing-Schachzug, mit dem sie wettmachen wollen, dass sie keine IMAX-Plattform und keine IMAX-Marke haben», sagte IMAX-Finanzchefin Natasha Fernandes am 30.04.2026 in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Disney meldete im September, 70 Prozent der bisherigen Vorverkäufe entfielen auf Infinity-Vision-Säle.

Für Europa gilt die Exklusivität nicht. Deutsche IMAX-Säle können beide Filme zeigen. Die begehrten Vorstellungen auf echtem 70-Millimeter-IMAX-Film gibt es im deutschsprachigen Raum allerdings nicht: Die Liste der IMAX-Kinos, die «Dune» in diesem Format zeigen, umfasst 41 Säle, die meisten in den USA und in Kanada. In Europa stehen sie in London, Manchester, Brüssel, Prag und Montpellier. Ein Saal in der Schweiz, in Deutschland oder in Österreich ist nicht darunter.
Rekorde, bevor der erste Film läuft
Die Zahlen, die schon jetzt vorliegen, sind aussergewöhnlich. Der erste vollständige Trailer zu «Avengers: Doomsday» wurde laut dem Branchenblatt «Variety» in den ersten 24 Stunden 503 Millionen Mal abgerufen. Mehr schaffte nur «Spider-Man: Brand New Day» mit 719 Millionen. Der Vorverkauf begann im Juli und spielte am ersten Tag 16,5 Millionen Dollar ein. «Wir sind drei Monate vom Film entfernt und haben bereits 50 Millionen Dollar Vorverkauf», sagte Disney-Finanzchef Hugh Johnston im September an einer Investorenkonferenz. In Deutschland wurden laut dem Portal netzwelt.de am ersten Vorverkaufstag rund 118’000 Tickets verkauft, mehr als bei «Avengers: Endgame» 2019. Woher die Zahl stammt, nennt das Portal nicht.

«Dune» kontert mit Knappheit. Als Warner im April die ersten Tickets für die 70-Millimeter-Vorstellungen freigab, waren die Startwochenenden innert Stunden ausverkauft, acht Monate vor dem Kinostart. Auf dem Zweitmarkt tauchten laut «USA Today» Preise von bis zu 2500 Dollar auf. Bei der zweiten Verkaufswelle am 18.08.2026 stürzten laut Fans die Apps der grössten amerikanischen Kinokette AMC und des Ticketportals Fandango zeitweise ab. «Wir dachten, wir seien bereit, aber wir waren es nicht», schrieb AMC-Chef Adam Aron auf X.

Superhelden-Müdigkeit oder Comeback?
Für Marvel steht mehr auf dem Spiel als für Warner. Nach dem Rekord von «Avengers: Endgame» 2019 begann eine lange Durststrecke. «The Marvels» spielte 2023 weltweit nur 206 Millionen Dollar ein, ein Debakel bei einem Budget von 270 Millionen. Die drei Marvel-Filme von 2025, «Captain America: Brave New World», «Thunderbolts*» und «The Fantastic Four: First Steps», brachten zusammen rund 1,32 Milliarden Dollar, weniger als «Deadpool & Wolverine» im Jahr zuvor allein. Disney-Chef Bob Iger räumte im Mai 2025 ein, Marvel habe sich verzettelt. «Indem wir etwas konsolidieren und Marvel sich viel stärker auf seine Filme konzentriert, wird das unserer Überzeugung nach zu besserer Qualität führen.»

Dann kam der Sommer 2026. «Spider-Man: Brand New Day» spielte in den USA am Startwochenende 360 Millionen Dollar ein, mehr als jeder Film vor ihm. Weltweit liegt er inzwischen bei über 2,5 Milliarden. Auch «Endgame» ist zurück an der Spitze: Nach einer Wiederaufführung im September führt die Datenbank The Numbers den Film mit 2,94 Milliarden Dollar wieder als erfolgreichsten Film aller Zeiten, knapp vor «Avatar». Das Gerede von der Superhelden-Müdigkeit ist leiser geworden. Ob es verstummt, entscheidet «Doomsday».
Marvel setzt dabei auf Vertrautes. Robert Downey Jr., der als Tony Stark in «Endgame» starb, kehrt als Bösewicht Doctor Doom zurück. Chris Evans spielt wieder Steve Rogers, dazu kommen Veteranen aus den alten X-Men-Filmen wie Patrick Stewart und Ian McKellen. Die Regie führen erneut Anthony und Joe Russo, die schon «Endgame» inszenierten. «Wir wollen uns nie auf dem bereits vorhandenen Kapital ausruhen», sagte Anthony Russo im September der Nachrichtenagentur AP. Der grösste Wert des Films solle im Neuen liegen.
Villeneuves Abschied von Arrakis
Warner geht mit einem anderen Versprechen ins Rennen: dem Autorenkino im Grossformat. «Dune» spielte 2021 laut Box Office Mojo weltweit rund 408 Millionen Dollar ein, obwohl der Film in den USA gleichzeitig im Streaming lief. «Dune: Part Two» kam 2024 auf rund 715 Millionen, ein Plus von 75 Prozent. Der dritte Teil erzählt den Roman «Dune Messiah»: Paul Atreides herrscht als Imperator, sein Heiliger Krieg hat das Universum verwüstet. Verschwörer planen seinen Sturz. «Es ist eher ein Thriller. Eine intensivere Geschichte und definitiv auch emotionaler», sagte Villeneuve im Juli an einem Fan-Anlass.


Für Villeneuve ist es ein Abschied mit gemischten Gefühlen. Er kehre nicht aus Nostalgie nach Arrakis zurück, sagte er im Oktober dem britischen Filmmagazin «Empire», sondern weil er genug davon habe. «Wenn das fertig ist, brauche ich eine sehr starke Rakete, die mich von Arrakis wegzieht.» Diese Rakete hat er gefunden: Villeneuve dreht als Nächstes den neuen James Bond. Eine Pikanterie am Rande betrifft Florence Pugh. Sie spielt in beiden Duell-Filmen mit, bei «Dune» die Prinzessin Irulan, bei Marvel die Agentin Yelena Belova.
Barbenheimer, nur anders
Der Vergleich liegt nahe. Am 21.07.2023 starteten «Barbie» und «Oppenheimer» am selben Tag. Statt sich gegenseitig das Publikum wegzunehmen, wurden beide zu Welterfolgen. «Barbie» spielte laut The Numbers weltweit rund 1,45 Milliarden Dollar ein, «Oppenheimer» knapp eine Milliarde. Viele Zuschauer sahen beide Filme, oft am selben Tag. Was früher als strategisches Tabu galt, sei zur Marketingchance geworden, sagte der Analyst Paul Dergarabedian vom Datenanbieter Comscore.
Ein Selbstläufer ist der Dunesday deshalb nicht. Barbenheimer war ein Kontrast: eine bunte Komödie gegen ein dreistündiges, teils in Schwarz-Weiss gedrehtes Geschichtsdrama. Diesmal treffen zwei Science-Fiction-Spektakel aufeinander, die um ein ähnliches, eher junges und männliches Publikum werben. Dergarabedian nannte es «ein ziemliches Glücksspiel und einen kühnen Schritt beider Studios», am selben Datum festzuhalten. Der Kinobranchenkenner Jeff Bock sieht Warner im Vorteil: «In diesem Fall zieht ‹Dune› in die Schlacht und kontrolliert das Gelände bereits.»
| Datum | Quelle | Prognose |
|---|---|---|
| 09.07.2026 | Prognosemarkt Polymarket | 78 Prozent für ein grösseres Startwochenende von «Doomsday», 22 Prozent für «Dune» |
| 05.08.2026 | Boxoffice Pro | Alle Filme zusammen über 500 Millionen Dollar am Startwochenende in den USA, möglicherweise 600 Millionen |
| 18.08.2026 | Analysten via Comic Basics | «Doomsday» zwischen 230 und 400 Millionen Dollar am Startwochenende in den USA |
| 21.08.2026 | Looper, anonyme Insider | «Dune» über 100 Millionen Dollar am Startwochenende in den USA |
Was der Dunesday für die Schweizer Kinos bedeutet
In der Schweiz kommt das Duell gelegen. Die Kinos verkauften 2025 nach provisorischen Zahlen des Branchenverbands ProCinema 9,8 Millionen Eintritte, 8 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Ticketeinnahmen sanken um 6 Prozent auf rund 160 Millionen Franken. Gegenüber dem Stand vor zehn Jahren sind es rund 30 Prozent weniger Eintritte. ProCinema-Geschäftsführerin Ivette Djonova begründete den Rückgang laut SRF mit einem ausgedünnten Angebot an amerikanischen Mainstream-Filmen. Die drei erfolgreichsten Filme des Jahres waren «Zootopia 2», «Lilo & Stitch» und «Avatar: Fire and Ash».

Grosse Hollywood-Filme sind für die Schweizer Säle damit überlebenswichtig. Im Dezember kommen gleich zwei auf einmal. Ein amerikanischer Kinobetreiber brachte schon im März 2026 die Hoffnung der Branche auf ein dicht gefülltes Kinojahr auf den Punkt: «Wir haben all die Jahre verzweifelt auf Masse gewartet», sagte Chris Randleman von der Kette FlixBrewhouse dem Portal «Variety India». «Hier ist die Masse. Das ist das beste Szenario überhaupt.» Für Schweizer Kinogänger hat das Duell einen Vorteil, den die Amerikaner nicht haben: Weil die IMAX-Exklusivität nicht für Europa gilt, dürften hiesige Grosssäle beide Filme zeigen. Welche Säle welchen Film in welchem Format spielen, haben die Schweizer Kinoketten bis Redaktionsschluss nicht vollständig bekanntgegeben.
Chronik: Der Weg zum Dunesday
Arena: Wer gewinnt den Dunesday?
«Dune: Part Three» gewinnt
- Die grösste Leinwand gehört Villeneuve: mindestens drei Wochen IMAX-Exklusivität in den USA.
- Die Saga wächst: Teil zwei spielte 75 Prozent mehr ein als Teil eins.
- Knappheit erzeugt Begehren: ausverkaufte 70-Millimeter-Säle acht Monate vor dem Start.
- Ein Finale zieht: Es ist Villeneuves letzter Dune-Film.
- Die Kritik ist auf Villeneuves Seite, bei Marvel überwogen zuletzt die Zweifel.
«Avengers: Doomsday» gewinnt
- Die Marke ist grösser: «Endgame» ist wieder der erfolgreichste Film aller Zeiten.
- Die Vorfreude ist messbar: 503 Millionen Trailer-Abrufe in 24 Stunden und 50 Millionen Dollar Vorverkauf drei Monate vor dem Start.
- Der Rückenwind ist da: «Spider-Man: Brand New Day» hat 2026 den Startrekord gebrochen.
- Robert Downey Jr. kehrt zurück, ein Ereignis für eine ganze Generation.
- In Deutschland startet «Doomsday» regulär einen Tag vor «Dune» und hat in Europa keinen IMAX-Nachteil.
Kommentar: Das Kino braucht mehr solche Duelle
Lange galt es in Hollywood als Selbstmord, zwei Grossproduktionen am selben Tag zu starten. Der Dunesday zeigt, wie sehr sich die Lage verändert hat. Die Studios kämpfen nicht mehr gegeneinander um das Publikum, sie kämpfen gemeinsam gegen das Sofa. Jeder Rekord im Vorverkauf ist ein Beleg dafür, dass Menschen noch immer bereit sind, für ein Erlebnis das Haus zu verlassen, wenn es gross genug ist.
Bedenklich ist etwas anderes. Der Streit um die IMAX-Säle zeigt, wie viel Macht inzwischen bei wenigen Leinwänden liegt. Wer die grössten Säle früh genug blockiert, entscheidet mit, wer das Wochenende gewinnt, bevor eine einzige Kritik erschienen ist. Dass Disney mit «Infinity Vision» eine eigene Marke aus dem Boden stampft, ist eine verständliche Reaktion, aber auch ein Zeichen dafür, dass die Kinos zum Spielfeld der Konzerne werden.
Für das Publikum ist der Dunesday trotzdem ein Gewinn. Es bekommt zwei Filme, die mit Ehrgeiz und enormem Aufwand gemacht wurden, statt einer Abfolge austauschbarer Fortsetzungen. Die Schweizer Kinos, die 2025 fast jeden zwölften Besucher verloren haben, brauchen genau solche Ereignisse. Wer gewinnt, ist zweitrangig. Wichtig ist, dass im Dezember die Säle wieder voll sind.
Alle Angaben Stand 19.10.2026. Einspielergebnisse nominal in Dollar gemäss The Numbers und Box Office Mojo. Abrufzahlen von Trailern beruhen auf Medienberichten und Angaben der Anbieter. Prognosen von Insidern und Prognosemärkten sind unsicher. Zitate aus dem Englischen übersetzt. Ein Schweizer Starttermin für «Dune: Part Three» war bis Redaktionsschluss nicht publiziert.
Mehr zum Thema: Lizenz zum Warten: Das Milliardenpoker um den neuen James Bond · Hogwarts im Abo: Die neue Harry-Potter-Serie und das Milliardengeschäft mit der Nostalgie · Grand Theft Auto VI: Dreizehn Jahre Warten und ein Fieber, das die Welt erfasst
Quellen
- 3DVF: Dune: Part Three sets up a Dunesday (09.07.2026)
- NME: Dunesday is coming (15.01.2026)
- outnow.ch: Avengers-Filme verschoben (23.05.2025)
- Variety: Avengers delayed (23.05.2025)
- Variety: Titel von Dune 3 und IMAX-Kameras (08.07.2025)
- ComicBookMovie: Kevin Feige in Shanghai (22.07.2026)
- ComingSoon: Kevin Feige zum Starttermin (20.07.2026)
- KinoCheck: Gerücht über eine Verschiebung (01.04.2026)
- TheWrap: Das Fundament für einen historischen Dunesday (17.08.2026)
- Gizmodo: Kein IMAX für Doomsday am Startwochenende (26.02.2026)
- IMAX: Dune: Part Three in IMAX 70mm (aktualisiert 09.09.2026)
- Gizmodo: Zweite Ticketwelle für Dune (18.08.2026)
- Gizmodo: Disney Infinity Vision (17.04.2026)
- JoBlo: IMAX zu Infinity Vision (01.05.2026)
- Variety: Rekord für den Doomsday-Trailer (22.07.2026)
- WDWNT: 16,5 Millionen Dollar am ersten Vorverkaufstag (21.07.2026)
- TheWrap: 50 Millionen Dollar Vorverkauf (09.09.2026)
- netzwelt.de: 118’000 Tickets in 24 Stunden (06.10.2026)
- USA Today, via Post and Courier: Der Kampf um IMAX
- NBC: Ticket-Ansturm auf Dune (18.08.2026)
- The Numbers: Marvel Cinematic Universe
- The Numbers: Dune-Filme
- The Numbers: Erfolgreichste Filme weltweit
- Khaleej Times: Endgame überholt Avatar (05.10.2026)
- Boxoffice Pro: Spider-Man und die Dunesday-Prognose (05.08.2026)
- Gizmodo, nach AP: Die Russos über Doomsday (02.09.2026)
- Dexerto: Villeneuve nennt Dune 3 einen Thriller (09.07.2026)
- Gizmodo, nach Empire: Villeneuves Rakete (15.10.2026)
- CinemaBlend: Florence Pugh in beiden Filmen (23.07.2026)
- SYFY Wire: Das nächste Barbenheimer? (31.12.2025)
- Variety India: Der Dunesday-Showdown (19.03.2026)
- Yellow.com: Polymarket zum Dunesday (09.07.2026)
- Comic Basics: Tracking für Doomsday (18.08.2026)
- Looper: Vorverkauf und Prognosen (21.08.2026)
- blue News: Start von Doomsday in der Schweiz (17.08.2026)
- GameStar, nach The Hollywood Reporter: Laufzeit von Doomsday (14.07.2026)
- kino.de: Dune: Part Three
- SRF: Schweizer Kinobilanz 2025 (10.01.2026)
- TheWrap: Kein Datumswechsel bei Warner (14.04.2026)
- The Hollywood Reporter: Warner reserviert den 18.12.2026 (Juni 2024)
- Cosmic Book News: Kevin Feige zur Verschiebung (22.07.2026)
- MPA, The Credits: Villeneuve über die Dreharbeiten (03.2026)
- TechRadar: 475 Millionen Abrufe für den zweiten GTA-VI-Trailer (08.05.2025)
- SlashFilm: Die Schwarz-Weiss-Szenen in «Oppenheimer» (21.07.2023)



Kommentare 0