Diesel für 2.42 Franken: Was ein Tankrabatt kosten und was er bringen würde
Diesel kostet fast so viel wie nie, die Nachbarn senken die Steuern, Bern winkt ab. Was im Literpreis steckt, was ein Tankrabatt kosten würde und was er bringt.

Für einen Liter Diesel zahlen Autofahrer in der Schweiz im Durchschnitt 2.42 Franken. Diesen Wert mass der TCS am 23.10.2026, eine Woche zuvor waren es 2.45 Franken. An einzelnen Zapfsäulen kostete der Liter laut «Blick» mehr als 2.50 Franken. Den bisherigen Höchststand verzeichnete der TCS am 19.09.2026 mit 2.46 Franken, der alte Rekord aus dem Jahr 2022 lag bei 2.40 Franken. Vor dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar hatte der Liter 1.79 Franken gekostet. Der Ölpreis stieg Ende Oktober auf den höchsten Stand seit April.
Der Dieselpreis ist damit zum Politikum geworden. SVP-Nationalräte verlangen, dass der Bund die Mineralölsteuer senkt oder für zwei Monate aussetzt. Mitte, SP, GLP und Grüne lehnen das ab. Deutschland, Österreich und Italien haben ihre Steuern auf Treibstoffen gesenkt, die Schweiz öffnet stattdessen ihre Pflichtlager. Das soll die Versorgung sichern, nicht den Preis drücken. Ob ein Tankrabatt hilft, hängt davon ab, was im Literpreis steckt, wohin das Geld fliesst und wie viel einer Senkung bei den Kunden ankäme.
| Kennzahl | Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Diesel, Durchschnittspreis am 23.10.2026 | 2.42 Franken pro Liter | TCS |
| Höchststand 2026 (19.09.2026) | 2.46 Franken pro Liter | TCS |
| Vor dem Iran-Krieg (26.02.2026) | 1.79 Franken pro Liter | TCS |
| Mineralölsteuer samt Zuschlag | 79,57 Rappen pro Liter Diesel | BAZG |
| Freigabe aus den Diesel-Pflichtlagern | bis 45’000 Kubikmeter bis 22.11.2026, knapp 4 Prozent des Bestands | Bund |
| Abstand zu Österreich (02.10.2026) | Diesel 42 Rappen teurer | TCS |
| Zwei Monate ohne Mineralölsteuer | grob 0,7 bis 0,8 Milliarden Franken | Schätzung der Redaktion |
Vom Kriegsbeginn zum Rekord
Der Anstieg begann mit dem Krieg. Am 28.02.2026 griffen die USA und Israel Iran an, Teheran schränkte darauf den Schiffsverkehr in der Strasse von Hormus ein. Durch die Meerenge geht laut «Blick» rund ein Fünftel des weltweiten Ölverbrauchs. Am Tag vor dem Angriff hatte ein Fass der Nordseesorte Brent 72.48 Dollar gekostet, Mitte September waren es 108 Dollar, rund die Hälfte mehr. Ueli Bamert vom Branchenverband Avenergy Suisse sprach am 18.09.2026 gegenüber «20 Minuten» sogar von «rund 80 Prozent» teurerem Rohöl, ohne eine Bezugsgrösse zu nennen.
An der Zapfsäule kam der Schock rasch an. Am 18.03.2026 lag Diesel nach TCS-Zahlen, die «Blick» veröffentlichte, mit durchschnittlich 2.01 Franken erstmals seit Kriegsbeginn über der Marke von 2 Franken. Im Frühsommer gab der Preis nach, Ende Juni kostete der Liter noch 1.98 Franken. Im Spätsommer zog er wieder an. Mitte September rückten zudem die Huthi an der Meerenge Bab al-Mandab vor, durch die rund 12 Prozent des globalen Seehandels gehen. Am 18.09.2026 meldete der TCS mit 2.41 Franken ein Allzeithoch, einen Tag später lag der Durchschnitt bei 2.46 Franken.
Seither schwankt der Preis zwischen 2.40 und 2.46 Franken. Vom letzten Stichtag vor dem Krieg bis zum 23.10.2026 stieg Diesel um 63 Rappen oder 35,2 Prozent, Bleifrei 95 um 46 Rappen oder 27,5 Prozent. Der Abstand zwischen den beiden Treibstoffen wuchs von 12 auf bis zu 32 Rappen.
Im Oktober stieg Brent wieder über 110 Dollar, nachdem die iranischen Revolutionsgarden Explosionen auf zwei Tankern gemeldet und die Durchfahrt durch die Strasse von Hormus erneut für illegal erklärt hatten. Ende Oktober erreichte der Preis laut dpa-AFX den höchsten Stand seit April, am 30.10.2026 kostete ein Fass im frühen Handel 116.43 Dollar. Am Markt wächst die Sorge vor erneuten amerikanischen Angriffen auf Iran nach den Kongresswahlen vom 03.11.2026, zugleich berichten Medien über neue diplomatische Bemühungen. An der Zapfsäule wirken sich solche Ausschläge laut Keystone-SDA meist erst verzögert aus.

Warum Diesel stärker steigt als Benzin
Dass Diesel stärker zulegt als Benzin, hat vor allem mit dem Markt zu tun. Diesel wird im Güterverkehr, auf dem Bau und in der Landwirtschaft gebraucht und ähnelt dem Heizöl. Raffinerien können ihre Produktion zudem kurzfristig nicht von Benzin auf Diesel umstellen, wie der TCS erklärt. Bis zum 10.03.2026 hatte sich Diesel am Handelsplatz Rotterdam laut TCS um 371 Dollar je Tonne oder 50 Prozent verteuert, Benzin um 175 Dollar oder rund 25 Prozent. Auch in Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich ist Diesel inzwischen deutlich teurer als Benzin, in Österreich nach den TCS-Daten von Anfang Oktober um rund 31 Cent pro Liter, in Frankreich um rund 15 Cent.
Die Internationale Energieagentur warnte Mitte Oktober in ihrem Ölmarktbericht laut «Blick» vor «extremem Druck» auf den Markt für Diesel und Heizöl. Die Versorgung bleibe wohl «bis weit ins Jahr 2027 hinein» knapp. Walter Pfeiffer, Energieexperte und Partner bei der Beratungsfirma Roland Berger, verweist neben dem Iran-Krieg auf Angriffe auf russische Raffinerien und Tanklager: «So kommt weniger Rohöl und insbesondere weniger Diesel auf den Markt.» Er rechnete im September mit drei Szenarien für den Schweizer Dieselpreis: 2.00 bis 2.20 Franken, 2.20 bis 2.40 Franken sowie 2.70 bis 3.00 Franken. Damals sah er die Schweiz im mittleren Szenario. Der heutige Preis liegt knapp darüber.
Rhein, Raffinerie, Pipeline: die Schweizer Sonderlasten
Zum Weltmarkt kommen Engpässe im eigenen Land. Die Schweiz ist bei Treibstoffen laut TCS «vollständig von Importen abhängig». Sieben von zehn Litern kommen als fertige Produkte ins Land, den Rest verarbeitet die Raffinerie in Cressier NE aus importiertem Rohöl. Laut einer Aufstellung der Agentur AWP vom Juli gelangen 41 Prozent der Mineralölimporte über Pipelines aus Südfrankreich ins Land, 31 Prozent mit der Bahn, 22 Prozent über den Rhein und der Rest auf der Strasse.
Alle drei Hauptwege gerieten 2026 unter Druck. Der Rhein führt seit Monaten Niedrigwasser. Am 16.07.2026 stand der Pegel bei Kaub bei 45 Zentimetern, die kritische Schwelle für die Schifffahrt liegt bei 77 Zentimetern. Tankschiffe zwischen Rotterdam und Basel konnten nur noch rund ein Viertel ihrer Ladung aufnehmen. Als im August ein einstelliger Pegelstand drohte, sagte Jens Schwanen, Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Binnenschifffahrt: «Im Prinzip ist der Rhein damit nicht mehr durchgängig befahrbar und damit zweigeteilt.» Im August kostete der Transport einer Tonne von Rotterdam nach Basel laut «Blick» 240 Franken statt 33.50 Franken. Allein die Fracht verteuerte den Liter im September laut TCS um rund 15 Rappen.
Anfang September fiel zudem die Raffinerie in Cressier wegen eines technischen Defekts aus. Sie deckt laut TCS rund 30 Prozent des Inlandbedarfs. Nach einer Unterbrechung von rund zwei Wochen nahm sie den Betrieb wieder auf. Im Oktober verzögerten Starkregen in Südfrankreich die Lieferungen über die Pipeline. Beim Flugpetrol für den Flughafen Zürich fielen im Oktober zudem auf den Bahnstrecken aus Deutschland Züge aus oder kamen verspätet an.




Die Pflichtlager als Puffer
Für solche Fälle hält die Schweiz Pflichtlager. Die Vorräte an Benzin, Diesel und Heizöl müssen laut Verordnung des Wirtschaftsdepartements den durchschnittlichen Bedarf von 4,5 Monaten decken, beim Flugpetrol von 3 Monaten. Die Lager gehören den Unternehmen und werden über die Carbura organisiert, die Pflichtlagerorganisation der Branche.
2026 musste der Bund dreimal eingreifen. Vom 08.09.2026 bis 20.09.2026 durften insgesamt bis zu 30’000 Kubikmeter Diesel und ebenso viel Benzin bezogen werden, jeweils weniger als 3 Prozent der Bestände. Benzin wurde vollständig bezogen, Diesel zu etwa zwei Dritteln. Vom 15.10.2026 bis 01.11.2026 dürfen bis zu 30’000 Kubikmeter Flugpetrol bezogen werden, 6,5 Prozent der vorhandenen Menge. Am 23.10.2026 bewilligte der Delegierte für wirtschaftliche Landesversorgung, Roland Pfister, bis zum 22.11.2026 Bezüge von bis zu 45’000 Kubikmetern Dieselöl. Das entspricht laut Bund «knapp vier Prozent der aktuell vorhandenen Pflichtlagermenge an Dieselöl».
Der Bund begründet die Freigaben mit der Versorgung, nicht mit dem Preis. «Die Lage bleibt für alle Mineralölprodukte angespannt und fragil», heisst es in der Mitteilung vom 23.10.2026. Im Vergleich mit 2018, als der Rhein ebenfalls wenig Wasser führte, sind die Bezüge bisher klein. Damals gab der Bund laut SRF von Mitte Oktober bis Ende November 160’000 Kubikmeter Diesel frei, rund 13 Prozent der Dieselreserve.

Ein Schwachpunkt zeigt sich beim Flugpetrol. Laut dem Aufsichtsbericht des Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung lagen die Kerosinvorräte Ende 2025 rund ein Viertel unter der vorgeschriebenen Menge, während Benzin, Diesel und Heizöl das Soll übertrafen. Seither wurden sie offenbar aufgestockt: Aus der Freigabe vom 15.10.2026 ergibt sich rechnerisch ein Bestand von rund 460’000 Kubikmetern, gut ein Viertel mehr als Ende 2025, aber noch rund 7 Prozent weniger als das damalige Soll.

Was im Dieselpreis steckt
Wer über einen Tankrabatt streitet, muss den Literpreis zerlegen. Den grössten fixen Posten bilden die Mineralölsteuer und der Mineralölsteuerzuschlag. Zusammen belasten sie einen Liter Diesel mit 79,57 Rappen und einen Liter Benzin mit 76,82 Rappen. Diese Werte weist das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) aus, TCS und «Blick» geben gerundet rund 77 bis 80 Rappen an. Auf den ganzen Preis, die Mineralölsteuer eingeschlossen, kommt die Mehrwertsteuer von 8,1 Prozent. Allein die Steuer auf der Steuer macht beim Diesel rechnerisch 6,45 Rappen pro Liter aus.
Die übrigen Posten, vom Produkt bis zur Marge, werden einzeln nicht ausgewiesen. Eine Rechnung der Redaktion zeigt aber, wo der Anstieg entstanden ist. Vom Mehrpreis von 63 Rappen seit Februar entfallen rund 58 Rappen auf Produkt, Fracht und Handel und knapp 5 Rappen auf die höhere Mehrwertsteuer. Die Mineralölsteuer ist pro Liter fix und hat sich nicht verändert.
Daraus folgt ein weiterer Befund. Weil die Steuer fix ist, sinkt der Anteil des Staates, wenn der Preis steigt. Vor dem Krieg machten Mineralölsteuer und Mehrwertsteuer beim Diesel 51,9 Prozent des Preises aus, am 23.10.2026 noch 40,4 Prozent. Die Faustregel des TCS, die staatlichen Steuern machten etwa die Hälfte des Preises aus, stimmt beim heutigen Niveau nicht mehr. In Franken nimmt der Bund wegen der Mehrwertsteuer dennoch mehr ein: knapp 5 Rappen pro Liter Diesel und rund 3,5 Rappen pro Liter Benzin. Weil Firmen die Mehrwertsteuer als Vorsteuer abziehen können, fällt dieser Mehrertrag allerdings nur auf dem privaten Verbrauch an.

So entsteht der Literpreis
Wohin das Geld fliesst
Die Mineralölsteuer ist keine gewöhnliche Steuer. Ihr Ertrag speist laut TCS den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF), die Spezialfinanzierung Strassenverkehr und die allgemeine Bundeskasse. Aus dem NAF werden, wie sein Name sagt, die Nationalstrassen und der Verkehr in den Agglomerationen finanziert. TCS-Zentralpräsident Peter Goetschi sagte im «Touring» (Ausgabe 2/2026) mit Blick auf die geplante Ersatzabgabe für Elektroautos: «Die Strassenfinanzierung hängt heute zu grossen Teilen von der Mineralölsteuer und dem Mineralölsteuerzusatz ab.»
Wie sich ein Ausfall verteilen würde, hat der Bundesrat 2005 beziffert, als er eine Senkung ablehnte. Damals hätten «mehr als zwei Drittel» der Ausfälle den Bau und Unterhalt der Strassen getroffen und rund 30 Prozent die Bundeskasse. Heute fliesst laut BAZG die Hälfte der Mineralölsteuer auf Treibstoffen in die Spezialfinanzierung Strassenverkehr, in der Regel 10 Prozent gehen in den NAF und 40 bis 50 Prozent in die Bundeskasse. Der Zuschlag fliesst vollständig in den NAF. Damit träfe ein Ausfall auch heute zu mehr als zwei Dritteln die Strassenfinanzierung. 2024 warnte das Departement von Bundesrat Albert Rösti, eine sofortige Senkung würde dem NAF Einnahmen für bereits bewilligte Projekte entziehen. Nach Darstellung von Knutti argumentiert der Bundesrat auch jetzt mit einer Finanzierungslücke im Fonds.
Knutti hält dieses Argument für vorgeschoben. «Niemand kann sich in diesem Land über schlechte Strassen beschweren», sagte er im September gegenüber «20 Minuten».
Was ein Tankrabatt kosten würde
Was ein Verzicht kosten würde, lässt sich nur schätzen, weil uns die aktuellen Absatzzahlen der Branche nicht vorlagen. Eine Überschlagsrechnung der Redaktion stützt sich deshalb auf die Pflichtlager. Weil die vorgeschriebenen Mengen laut Aufsichtsbericht des BWL viereinhalb Monaten Verbrauch entsprechen, ergibt sich ein Jahresverbrauch von rund 2,9 Milliarden Litern Benzin und 3,2 Milliarden Litern Diesel. Das BAZG beziffert den Ertrag der Mineralölsteuer auf rund 4,4 Milliarden Franken im Jahr. Zwei Monate ohne Mineralölsteuer und Zuschlag, wie sie Knutti fordert, kosteten demnach grob 0,7 bis 0,8 Milliarden Franken. Dazu kämen bei voller Weitergabe höchstens rund 60 Millionen Franken weniger Mehrwertsteuer, wegen des Vorsteuerabzugs der Firmen tatsächlich deutlich weniger. Eine Senkung um 10 Rappen während eines Jahres ergäbe Ausfälle von rund 550 bis 600 Millionen Franken. Der Bundesrat hatte 2005 für dieselbe Senkung 690 Millionen Franken veranschlagt.
An der Zapfsäule wäre der Effekt gross, sofern der Handel die Senkung vollständig weitergäbe. Ein Liter Diesel würde dann um 79,57 Rappen Steuer und 6,45 Rappen Mehrwertsteuer billiger und kostete noch rund 1.56 Franken. Bei einem 60-Liter-Tank wären das rund 52 Franken pro Füllung. Diesel wäre damit in der Schweiz deutlich billiger als in den Nachbarländern, der Liter läge rund 48 Rappen unter dem österreichischen Preis von Anfang Oktober. Die Folge dürfte Tanktourismus in die Schweiz sein, ausgerechnet bei einem Treibstoff, für den der Bund gerade die Pflichtlager öffnet.
Nicht berücksichtigt sind Rückerstattungen, etwa für die Landwirtschaft, sowie Mehrabsatz durch Tanktourismus. Die Zahlen sind als Grössenordnung zu verstehen.
Die Nachbarn senken, Bern winkt ab
Rund um die Schweiz haben die Regierungen eingegriffen. Deutschland senkt die Energiesteuer vom 01.10.2026 bis 31.12.2026 um 14,04 Cent pro Liter, mit der Umsatzsteuer sind es 16,7 Cent. Das kostet den Staat laut der Begründung der Koalitionsfraktionen im Bundestag 2,485 Milliarden Euro an Energiesteuer und 293 Millionen Euro an Umsatzsteuer. Seit dem 01.04.2026 dürfen deutsche Tankstellen die Preise zudem nur noch einmal am Tag erhöhen, um 12 Uhr.
Österreich geht einen anderen Weg. Seit dem Frühjahr senkt der Finanzminister die Mineralölsteuer jeden Monat per Verordnung. Die Entlastung soll budgetneutral sein: Der Staat gibt jene Mehreinnahmen zurück, die ihm die Krise bei der Umsatzsteuer beschert. «Der Staat darf nicht zum Krisenprofiteur werden», sagte Bundeskanzler Christian Stocker im März. Im April betrug die Senkung mindestens 5 Cent, im August nur noch 1,9 Cent pro Liter. Für Oktober und November erlaubt eine Gesetzesänderung bis zu 6,7 Cent, auch ohne Deckung durch Mehreinnahmen. Zudem muss die Mineralölwirtschaft ihre Marge um 3,5 Cent senken, mit der Umsatzsteuer sind das bis zu 12 Cent pro Liter. Schon im März hatte Vizekanzler Andreas Babler angekündigt: «Wir beschränken die Gewinnmargen von Raffinerien und Tankstellen.»
Italien liess seinen Rabatt auf Diesel am 05.10.2026 auslaufen. Seit dem 28.10.2026 gewährt es per Dekret bis 07.11.2026 wieder 4,9 Cent pro Liter samt Mehrwertsteuer, bezahlt aus Mehreinnahmen bei der Mehrwertsteuer im September. Spanien senkt die Mineralölsteuer auf Benzin und Diesel im Oktober um 20 Cent pro Liter. Dank einer Schutzklausel bleibt es auch im November bei 20 statt der geplanten 13 Cent, weil die Konsumentenpreise für Benzin und Diesel im September mehr als 15 Prozent über dem Vorjahr lagen. Ob im Dezember 13 oder 20 Cent gelten, hängt von den Oktoberwerten ab.
| Land | Massnahme | Höhe | Zeitraum |
|---|---|---|---|
| Deutschland | Senkung der Energiesteuer (zweiter Tankrabatt) | 14,04 Cent pro Liter, mit Umsatzsteuer 16,7 Cent | 01.10.2026 bis 31.12.2026 |
| Österreich | monatliche Senkung der Mineralölsteuer, im Oktober und November dazu ein Margendeckel | im April mindestens 5 Cent, im August 1,9 Cent, im Oktober und November bis 6,7 Cent plus 3,5 Cent tiefere Marge | seit April 2026 |
| Italien | Steuersenkungen per Dekret, zuletzt nur beim Diesel | im März 25 Cent für 20 Tage, Ende Juli 17 Cent beim Diesel, seit 28.10.2026 4,9 Cent samt Mehrwertsteuer | phasenweise, zuletzt bis 07.11.2026 |
| Frankreich | Kraftstoffhilfe für Erwerbstätige mit tiefem Einkommen, die beruflich weite Strecken fahren | 100 Euro; im Frühjahr rund 1,5 Millionen Anträge | neue Hilfe für Oktober bis Dezember, Anträge ab 27.10.2026 |
| Schweiz | keine Steuersenkung, Freigaben aus den Pflichtlagern | keine Preiswirkung beabsichtigt | September bis November 2026 |
In der Schweiz hat der Bund weder die Mineralölsteuer gesenkt noch einen Tankrabatt beschlossen. Das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung hielt schon im April fest, die Versorgung sei gewährleistet, auf die Preisentwicklung habe der Bund keinen Einfluss. Ende September bekräftigte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) gegenüber «20 Minuten» das Nein: Zentral sei, «dass Treibstoffpreise die Knappheitssignale anzeigen». Weitergehende Massnahmen wären erst bei einer drohenden schweren Rezession zu prüfen.
Die Folgen zeigen sich an der Grenze. Im März tankten Deutsche noch in Kreuzlingen, weil Benzin dort gut 40 Rappen und Diesel rund 25 Rappen billiger war. Anfang Oktober war Diesel laut TCS in der Schweiz 19 Rappen teurer als in Deutschland, 24 Rappen teurer als in Frankreich, 28 Rappen teurer als in Italien und 42 Rappen teurer als in Österreich. Der deutsche Wert dürfte den Tankrabatt vom 01.10.2026 noch nicht enthalten: Er liegt über dem Durchschnitt, den der ADAC am Tag vor dem Rabatt gemessen hatte. Am 21.10.2026 kostete Diesel in Deutschland laut ADAC im Mittel 2,246 Euro, gut 16 Cent weniger als in der TCS-Erhebung, der Abstand dürfte also gewachsen sein. Beim Diesel hat der Tanktourismus die Richtung gewechselt.

Was Ökonomen von Tankrabatten halten
Ob ein Rabatt bei den Kunden ankommt, ist die zentrale Frage. Laut dem Ifo-Institut kamen in Deutschland in den ersten fünf Tagen beim Diesel 15 der 17 Cent Steuersenkung an, später blieb der Diesel hinter dem Benzin zurück. In der Woche bis zum 20.10.2026 wurde bei Super E5 die volle Senkung weitergegeben, beim Diesel nicht: «Hier wurden von den 17 Cent nur rund 14 Cent an die Autofahrerinnen und Autofahrer weitergereicht», sagte Ifo-Forscher Florian Neumeier laut dpa-AFX. Das DIW errechnete für die ersten drei Oktoberwochen eine Weitergabe von rund zwei Dritteln, das Bundeskartellamt sah sie Mitte Oktober bei Raffinerien und Grosshandel als «weitgehend, aber nicht ganz vollständig». Neumeiers Kollege Christian Gréus mahnte: «Der Tankrabatt ist ausserdem wenig zielgenau.»
Skeptischer fallen andere Befunde aus. Eine Studie des ZEW, auf die sich die Linke im Bundestag beruft, kommt zum Schluss, die Mineralölkonzerne hätten ihre Margen bei Benzin seit der Einführung der 12-Uhr-Regel «um weitere rund 6 Cent pro Liter gesteigert». Johannes Schwanitz von der FH Münster sagte im März laut «Spiegel»: «Die Mineralölwirtschaft nutzt diese Lage, um ihre Gewinnspanne auszuweiten.» Im Schweizer Nationalrat verwiesen Kritiker schon 2022 auf Deutschland, wo der damalige Tankrabatt vor allem den Erdölfirmen genützt habe.
In der Schweiz argumentierte der Bundesrat bereits 2005, wegen der unelastischen Nachfrage käme eine Senkung nicht sofort und vollständig bei den Verbrauchern an. «Der hohe Erdölpreis gibt das richtige Signal für die knappe, nicht erneuerbare Ressource Erdöl», schrieb er damals. Der Geopolitik- und Energiespezialist Laurent Horvath stellte im März laut «Blick» fest, höhere Preise würden nach etwa drei Tagen weitergegeben, tiefere erst nach etwa zehn Tagen.
Gesamtwirtschaftlich hält sich die Wirkung bisher in Grenzen: Die Teuerung lag im September bei 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr, gestiegen sind laut BFS unter anderem die Preise für Heizöl, Benzin und Diesel.
Die Politik: Die SVP drängt, die anderen bremsen
In Bern kommt die Forderung aus der SVP. Nationalrat Rémy Wyssmann (SO) kündigte am 06.03.2026 einen Vorstoss an: Der Bund solle die Mineralölsteuer so weit senken, dass die Treibstoffpreise auf dem Niveau vor Kriegsbeginn bleiben. «Höhere Treibstoffpreise führen insbesondere zu höheren Lebensmittel- und Baukosten», sagte er dem «Blick». Ob und in welcher Form der Vorstoss eingereicht wurde, liess sich nicht klären.
Am weitesten geht Thomas Knutti (BE), Mitinhaber eines Transportunternehmens. Im März forderte er mit drei weiteren SVP-Nationalräten in einem offenen Brief den Verzicht auf die Mineralölsteuer, im Juni reichte er nach eigenen Angaben die Interpellation 26.3951 «Treibstoffpreise auf Rekordniveau» ein. «Ich habe bereits im März Entlastungen verlangt und im Juni eine Interpellation eingereicht, bin aber auf kein Gehör gestossen», sagte er im September. Mit einer Petition verlangt er nun die sofortige Aussetzung der Mineralölsteuer auf Treibstoffen. Laut Radio BeO könnte die Massnahme nach seinen Vorstellungen zunächst während zwei Monaten getestet werden. Gegenüber «20 Minuten» sagte er: «Ich glaube, es ist genug Geld da, um einmal zwei Monate auf die Einnahmen zu verzichten.» In seinem Gastbeitrag schreibt er: «Wenn die Treibstoffpreise explodieren, darf der Bund nicht einfach weiterkassieren.»
In einer nicht repräsentativen Umfrage von «Blick» mit über 5’200 Teilnehmenden befürworteten im März 62 Prozent einen Eingriff des Bundes in die Benzinpreise, 36 Prozent waren dagegen.
Mitte, GLP, SP und Grüne lehnen ab. «Ein Schnellschuss», sagte Mitte-Nationalrat Martin Candinas (GR) im April. «Wir brauchen die Steuereinnahmen für die Finanzierung unserer Infrastruktur.» Die Grünliberale Barbara Schaffner (ZH) sagte: «Es ist schon spannend, dass diese Forderung von einer Partei kommt, die normalerweise den freien Markt hochwertet.» Hohe Ölpreise seien ein Marktsignal, das der Staat nicht aushebeln solle. SP-Nationalrat David Roth (LU) findet: «Wenn man die Bevölkerung entlasten will, muss die Kaufkraft als Ganzes gestärkt werden.» Der Grüne Kilian Baumann (BE) will statt der Giesskanne gezielt einkommensschwache Haushalte entlasten, etwa über höhere Beiträge an die Prämienverbilligung. Eine Stellungnahme der FDP fand sich in den ausgewerteten Quellen nicht.
Die Debatte ist nicht neu. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine verlangte die SVP im Juni 2022 in einer ausserordentlichen Session, die Mineralölsteuern mindestens zu halbieren. Der Nationalrat lehnte am 16.06.2022 mit 132 zu 53 Stimmen bei 1 Enthaltung ab, der Ständerat hatte drei Tage zuvor Nein gesagt. FDP, Mitte, GLP, SP und Grüne sahen darin laut AWP eine Massnahme nach dem «Giesskannenprinzip».
Arena: Soll der Bund die Mineralölsteuer senken?
Pro: Ja, Pendler und Gewerbe entlasten
- Diesel kostet mit 2.42 Franken 63 Rappen mehr als vor dem Iran-Krieg; ein 60-Liter-Tank kostete Ende September 11.40 Franken mehr als einen Monat zuvor (TCS, Südostschweiz).
- Auf jedem Liter lasten knapp 80 Rappen Mineralölsteuer, dazu rechnerisch 6,45 Rappen Mehrwertsteuer auf der Steuer (BAZG, eigene Berechnung).
- Deutschland, Österreich und Italien haben die Steuern gesenkt, in Österreich war Diesel Anfang Oktober 42 Rappen billiger (TCS).
- Höhere Treibstoffpreise verteuern Lebensmittel und Bauten (Wyssmann, «Blick»). Diesel brauchen vor allem Landwirtschaft, Bau und Güterverkehr (TCS).
- Mit dem Preis steigt die Mehrwertsteuer: Auf jedem privat getankten Liter Diesel nimmt der Bund knapp 5 Rappen mehr ein, Österreich gab solche Mehreinnahmen bis September budgetneutral zurück, im Oktober und November senkt es sogar stärker (eigene Berechnung, österreichisches Finanzministerium, Parlament Österreich).
- «Ich glaube, es ist genug Geld da, um einmal zwei Monate auf die Einnahmen zu verzichten» (Knutti).
Contra: Nein, ein Rabatt verpufft
- Zwei Monate ohne Mineralölsteuer kosten grob 0,7 bis 0,8 Milliarden Franken, ein grosser Teil fehlte im Strassenbau (Schätzung der Redaktion, BAZG).
- Nicht jeder Rappen kommt an: In Deutschland erreichten beim Diesel im Oktober nur rund 14 von 17 Cent die Kunden (Ifo).
- Ein Rabatt entlastet alle Autofahrenden nach dem Giesskannenprinzip; gezielte Hilfe für einkommensschwache Haushalte wirke genauer (Baumann), Entlastung müsse die Kaufkraft der ganzen Bevölkerung stärken (Roth).
- Hohe Preise sind ein Marktsignal, das der Staat nicht aushebeln soll (Schaffner, Seco, Bundesrat 2005).
- Diesel ist knapp, der Bund öffnet die Pflichtlager. Ein Literpreis von rund 1.56 Franken würde Tanktouristen anziehen (Bund, eigene Berechnung).
- Das Parlament lehnte 2022 eine Halbierung der Mineralölsteuern ab, der Nationalrat mit 132 zu 53 Stimmen (AWP).
Kommentar: Kein Rabatt, aber auch kein Krisengewinn
Eine Aussetzung der Mineralölsteuer, wie sie SVP-Nationalrat Thomas Knutti fordert, wäre die falsche Antwort. Sie kostete für zwei Monate grob eine Dreiviertelmilliarde Franken, die zum grossen Teil im Strassenbau fehlten. Sie entlastete am stärksten jene, die am meisten fahren, unabhängig vom Einkommen. Und sie senkte den Preis eines Treibstoffs, der so knapp ist, dass der Bund seine Notvorräte öffnet. Tiefere Preise lösen keinen Engpass, sie vergrössern ihn.
Recht haben die Befürworter dennoch in einem Punkt. Der Staat verdient an der Krise mit. Weil die Mehrwertsteuer mit dem Preis wächst, nimmt der Bund heute auf jedem privat getankten Liter Diesel knapp 5 Rappen mehr ein als vor dem Krieg. Österreich hat daraus bis September eine einfache Regel gemacht: Was die Krise dem Fiskus zusätzlich bringt, gibt er über eine tiefere Mineralölsteuer zurück. Das ist keine Subvention, sondern der Verzicht auf einen Gewinn, den der Staat nicht verdient hat. Für die Schweiz ginge es um ein paar Rappen pro Liter. Für den Bund insgesamt bliebe das neutral, sofern er den Strassenfonds aus dem Mehrertrag der Mehrwertsteuer entschädigt.
Wichtiger als der Preis ist die Versorgung. Die Schweiz hat nur noch eine Raffinerie, die rund 30 Prozent des Bedarfs deckt. Zudem ist sie auf einen Rhein angewiesen, der wie 2018 zu wenig Wasser führt. Die Bahnstrecken aus Deutschland sind schon heute ausgelastet. Die Pflichtlager haben sich bewährt, sie sind ein Stück gelebter Souveränität. Dass die Kerosinvorräte Ende 2025 rund ein Viertel unter dem Soll lagen und auch im Herbst noch nicht ganz aufgefüllt waren, ist ein Warnsignal. Hier muss der Bund ansetzen, nicht an der Zapfsäule.
Für Haushalte und Firmen bleibt der hohe Preis ein Signal, auf das sie reagieren können. Bei einer Teuerung von 1 Prozent herrscht keine Notlage. Ein Staat, der jeden Preisschock an der Zapfsäule wegsubventioniert, erzieht seine Bürger zur Erwartung, dass er immer einspringt. Die Schweiz fährt besser, wenn sie nüchtern bleibt.
Alle Angaben Stand 30.10.2026. Preise: Durchschnittswerte des TCS an Stichtagen, jüngster verfügbarer Wert vom 23.10.2026; den Ländervergleich hat der TCS seit dem 02.10.2026 nicht nachgeführt. Die Frankenwerte im Text stammen aus dem Merkblatt des TCS vom 02.10.2026, seine Webtabelle rechnet dieselben Preise zu einem neueren Wechselkurs um. Für Frankreich steht im Merkblatt in der Dieselspalte der Preis für E10; verwendet ist der Dieselwert der Webtabelle, umgerechnet zum Kurs des Merkblatts. Die Steuersätze von 79,57 Rappen (Diesel) und 76,82 Rappen (Benzin) pro Liter stammen vom BAZG. Preisaufbau, Kosten eines Steuerverzichts und Preisabstände sind eigene Berechnungen und als Schätzungen zu verstehen. Die Kerosinbestände per Ende 2025 stammen aus dem Aufsichtsbericht des BWL, der aktuelle Bestand ist aus der Freigabe vom 15.10.2026 errechnet. Die Freigabe aus den Diesel-Pflichtlagern gilt bis 22.11.2026, neuere Freigaben fanden sich nicht.
Mehr zum Thema: Der V8 ist zurück: Warum Detroit seine Elektro-Wette abwickelt und was das für die Schweiz bedeutet · Das E-Auto gewinnt, aber nicht, weil Brüssel es befohlen hat · Die Schweiz hat kein Einnahmenproblem. Sie hat ein Versprechensproblem
Quellen
- TCS: Diesel erreicht in der Schweiz mit 2.41 Franken ein Allzeithoch (18.09.2026)
- TCS: Benzinpreise Schweiz, Tabelle 2026 (abgerufen am 30.10.2026)
- TCS: Benzinpreise in Europa (abgerufen am 30.10.2026)
- TCS: Benzinpreise in der Schweiz und in Europa (Stand 02.10.2026)
- TCS: Standpunkte des Präsidenten
- TCS: Stellungnahme zur Ersatzabgabe auf Elektrofahrzeuge (09.01.2026)
- BAZG: Mineralölsteuer, Information, Bedeutung, Rahmenbedingungen (abgerufen am 25.10.2026)
- Bund: Bezüge aus Diesel-Pflichtlager stellen Versorgung sicher (23.10.2026)
- Bund: Versorgung mit Mineralölprodukten ist aktuell sichergestellt (08.09.2026)
- Bund: Die Versorgung ist nicht mehr auf Bezüge aus Pflichtlagern angewiesen (21.09.2026)
- Bund und BFS: Die Konsumentenpreise sind im September stabil geblieben (01.10.2026)
- BWL: Aufsichtsbericht über die Pflichtlagerorganisationen, Stand 31.12.2025
- WBF: Verordnung über die Pflichtlagerhaltung von flüssigen Treib- und Brennstoffen, via Lexfind
- Cash (AWP): Bund bewilligt Bezüge aus Flugpetrol-Pflichtlager für Zürich (15.10.2026)
- Cash (AWP): Bund gibt wegen Versorgungsengpass Teile der Ölreserven frei (08.09.2026)
- Cash (AWP): Tiefer Rhein-Pegel, höhere Treibstoffpreise, aber kein Mangel (16.07.2026)
- Cash (AWP): Deutscher Tankrabatt startet mit schnell fallenden Preisen (01.10.2026)
- Cash (AWP): Parlament erteilt tieferen Steuern auf Benzin eine Absage (16.06.2022)
- Radio Central (SDA): Treibstoffpreise in der Schweiz ziehen wieder an (16.10.2026)
- Ariva (dpa-AFX): Ölpreis auf 5-Monatshoch, Strasse von Hormus-Sorge treibt Brent über 110 Dollar (20.10.2026)
- Ariva (dpa-AFX): Ölpreise sinken, Berichte über neue diplomatische Initiative am Golf (29.10.2026)
- Energy News Magazine (APA/dpa-AFX): Ölpreise steigen, Sorge vor US-Militärschlag im Iran wächst (30.10.2026)
- Blick: Schweiz zapft Diesel-Pflichtlager an (23.10.2026)
- Blick: Fast 2.50 Franken, der Liter Diesel kostet so viel wie nie (16.09.2026)
- Blick: Benzin über 2 Franken, Diesel bei 2.30 Franken (14.09.2026)
- Blick: Huthis sorgen für Panik im Westen (14.09.2026)
- Blick: Bleifrei 95 knackt 2-Franken-Marke (20.08.2026)
- Blick: Pegel sinkt dramatisch, der Rhein ist bald zweigeteilt (10.08.2026)
- Blick: Diesel-Rabatt in Italien (28.07.2026)
- Blick: Diesel- und Benzinpreise steigen wegen Frachtpreisexplosion (05.07.2026)
- Blick: Darum sind Diesel-Fahrer beim Tanken die Dummen (18.03.2026)
- Blick: Einkaufstourismus umgekehrt, Deutsche tanken in der Schweiz (08.03.2026)
- Blick: Folge des Iran-Kriegs, Bund soll Benzinpreise drosseln (06.03.2026)
- Blick: SVP fordert Eingriff in Benzinpreise, das sagen die Leser (06.03.2026)
- Blick: Benzinpreise Schweiz, Experte kritisiert Nahost-Aufschlag (06.03.2026)
- Blick: Iran-Krieg, Ölpreis steigt, Benzin wird teurer (02.03.2026)
- Blick: Iran will Strasse von Hormus blockieren (01.03.2026)
- Blick: SVP will günstigeres Benzin (15.12.2024)
- 20 Minuten: Treibstoffpreise auf Rekordhoch, Bund lehnt Senkung der Mineralölsteuer ab (25.09.2026)
- 20 Minuten: SVP-Nationalrat fordert Aussetzung der Mineralölsteuer (18.09.2026)
- 20 Minuten: Dieselpreis könnte bis auf 3 Franken steigen, die drei Szenarien (18.09.2026)
- 20 Minuten: Ölpreis bricht ein (17.04.2026)
- 20 Minuten: Nachbarländer helfen Autofahrern, Bundesbern winkt ab (14.04.2026)
- 20 Minuten: Italien und Österreich reagieren mit Steuersenkung (19.03.2026)
- Simmentalzeitung: Treibstoffpreise senken, Mineralölsteuer aussetzen, Gastbeitrag Thomas Knutti (28.09.2026)
- Radio BeO: Petition fordert tiefere Treibstoffpreise (17.09.2026)
- TeleBärn: Berner Nationalrat fordert Aussetzung der Mineralölsteuer (19.09.2026)
- Südostschweiz: Diesel-Rekord in der Schweiz (25.09.2026)
- SRF: Pflichtlager für Erdöl, Bund gibt weitere Mengen frei (14.11.2018)
- Moneycab: Bundesrat gegen Reduktion der Mineralölsteuer (21.11.2005)
- Deutscher Bundestag: Finanzausschuss beschliesst Tankrabatt, hib 730/2026 (23.09.2026)
- Deutscher Bundestag: Antrag der Fraktion Die Linke, Drucksache 21/6465 (11.06.2026)
- VerkehrsRundschau: Ifo sieht Rabatt nicht vollständig weitergegeben (07.10.2026)
- VerkehrsRundschau: Tankrabatt, Diesel bleibt hinter Benzin zurück (22.10.2026)
- Finanznachrichten (dpa-AFX): Ifo, Tankrabatt kommt stärker an, Benzin deutlich billiger (22.10.2026)
- Finanznachrichten (dpa-AFX): Zwei Wochen Tankrabatt, Kritik an Weitergabe (15.10.2026)
- Leinetal24 nach «Spiegel»: Preisaufschläge an den Tankstellen nicht zu rechtfertigen (10.03.2026)
- BMF Österreich: Treibstoffpreisabfederungsverordnung September 2026
- BMF Österreich: Treibstoffpreisabfederungsverordnung Oktober 2026
- BMF Österreich: Erläuterungen zur Verordnung für August 2026
- Spanisches Finanzministerium: Rebaja del Impuesto sobre Hidrocarburos (29.09.2026)
- Connaissance des Énergies (AFP): L’aide carburant aux gros rouleurs ne s’arrêtera pas le 30 septembre (18.09.2026)
- Jechange: Indemnité carburant, le plafond de revenus passe à 22 770 € par part (16.10.2026)
- Unternehmensserviceportal Österreich: Mineralölsteuergesetz, BGBl. I Nr. 82/2026 (30.09.2026)
- Parlament Österreich: Nationalrat gibt grünes Licht für erweiterte Spritpreisbremse (29.09.2026)
- Energiemagazin: Spritpreisbremse Österreich, 12 Cent weniger ab 01.10.2026 (Stand 29.09.2026)
- Euronews: Italy lets diesel tax cut expire as Europe tackles fuel costs (07.10.2026)
- ItaliaOggi: Gasolio, torna il taglio delle accise fino al 7 novembre (28.10.2026, italienisch)
- elDiario.es: El INE confirma que el IPC cerró en el 4,9% en septiembre y mantiene la rebaja de 20 céntimos en gasolina y diésel en noviembre (14.10.2026)
- Motor.es: Cambian los descuentos al repostar, cuántos céntimos te ahorrarás por litro en noviembre y diciembre (27.10.2026)



Kommentare 0