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Gaming

Zelda ist 40: Nintendo baut das bestbewertete Videospiel neu

Am 05.11.2026 erscheint «The Legend of Zelda: Ocarina of Time» neu für die Switch 2, zwei Wochen vor «GTA VI». Das Remake des einzigen Spiels mit Metascore 99 ist das Herzstück eines Jubiläums, mit dem Nintendo auf die Nostalgie einer ganzen Generation setzt: mit Konsole, Konzerten, Lego und Kinofilm.

Offizielles Bild von Nintendo zum Remake von «The Legend of Zelda: Ocarina of Time» für die Nintendo Switch 2
Das Remake von «Ocarina of Time» erscheint am 05.11.2026 exklusiv für die Nintendo Switch 2. Bild: Nintendo

Am Donnerstag, 05.11.2026, fallen bei Nintendo zwei Termine zusammen, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben. In Kyoto legt der Konzern seine Zahlen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres vor. Gleichzeitig erscheint weltweit «The Legend of Zelda: Ocarina of Time», exklusiv für die Switch 2. Es ist die Neuauflage eines Spiels, das am 21.11.1998 in Japan für das Nintendo 64 auf den Markt kam und als das bestbewertete Videospiel überhaupt gilt: Auf der Bewertungsplattform Metacritic hält es als einziges einen Durchschnitt von 99 Punkten. Zwei Wochen später, am 19.11.2026, erscheint «Grand Theft Auto VI».

Das Remake ist das Herzstück eines Jubiläums. Die Serie «The Legend of Zelda» wurde am 21.02.2026 vierzig Jahre alt. Nintendo feiert den Geburtstag mit einem Paket, das weit über ein Spiel hinausreicht: eine Sonderedition der Switch 2, ein Controller und eine Tasche im Jubiläumsdesign, zwei Okarinas, eine Konzerttournee auf vier Kontinenten, ein Lego-Set, ein elektronisches Master-Schwert und ein Realfilm, der am 30.04.2027 in die Kinos kommt. Das Jubiläum ist zugleich ein Lehrstück darüber, wie ein Unterhaltungskonzern eine Marke weit über das Spiel hinaus verwertet.

Ob die Neuauflage dem Original gerecht wird, lässt sich am 30.10.2026 noch nicht beurteilen. Testberichte gibt es keine, nur Anspielberichte, deren Sperrfrist am 14.10.2026 fiel. Fest steht, was Nintendo ändert und was es bewusst unverändert lässt. Der folgende Bericht ordnet ein, warum das Original von 1998 einen solchen Ruf geniesst, was die Serie in vier Jahrzehnten erreicht hat, wie Nintendo seine Marken über das Spiel hinaus verwertet, was die Remake-Welle der Branche antreibt und was das alles für Spielerinnen und Spieler in der Schweiz bedeutet.

PunktStand
Spiel«The Legend of Zelda: Ocarina of Time», Neuauflage des Originals von 1998, ohne Namenszusatz
ErscheinenDonnerstag, 05.11.2026, weltweit
PlattformNur Nintendo Switch 2; für die erste Switch gibt es weder eine Version noch ein Upgrade
EntwicklerOffiziell Nintendo; ein Studio hat der Konzern nicht genannt
Preis59.99 Euro beziehungsweise 59.99 Dollar digital, 69.99 Euro beziehungsweise 69.99 Dollar physisch; in der Schweiz ein Händlerpreis von 59.60 Franken (Galaxus, 30.10.2026)
Wichtigste NeuerungenVertonte Zwischensequenzen, sinfonische Orchestermusik, Sprungtaste und Sprint, frei steuerbare Kamera, 60 Bilder pro Sekunde, Okarina per Summen ins Mikrofon
AltersfreigabeUSA: E10+ (ESRB); Europa: PEGI 12 laut Händlern in Italien und Grossbritannien, offiziell nicht bestätigt
TestsKeine bis 30.10.2026; Anspielberichte seit 14.10.2026
OriginalNintendo 64, Japan 21.11.1998; einziges Spiel mit Metascore 99
Termine rundherum29.10.2026 Zelda-Edition der Switch 2; 05.11.2026 Halbjahreszahlen von Nintendo; 19.11.2026 «Grand Theft Auto VI»; 30.04.2027 Zelda-Kinofilm
Das Remake auf einen Blick, Stand 30.10.2026

Vom Gerücht zur Jubiläums-Direct

Konkret wurde es im März 2026. Das britische Fachportal Video Games Chronicle (VGC) berichtete damals unter Berufung auf eigene Quellen, für das laufende Jahr seien ein neues «Star Fox» und ein Remake von «Ocarina of Time» geplant. Das neue «Star Fox» bestätigte Nintendo wenig später, das Remake am 09.06.2026 in einer Nintendo Direct, wie der Konzern seine online übertragenen Präsentationen nennt. Gezeigt wurden ein kurzer Teaser und ein einziges Bild. Dazu kam ein Satz: Der Nintendo-64-Klassiker kehre 2026 «für eine neue Generation» zurück, «neu geboren exklusiv für Nintendo Switch 2».

Wie weit die Neuauflage gehen würde, verriet zunächst ein Shoptext, den Nintendo später ersetzte. Im Quellcode des Nintendo-Shops stand eine Beschreibung, wie VGC am 15.06.2026 berichtete: Der Nintendo-64-Klassiker sei «als vollständiges Remake für Nintendo Switch 2 neu geboren». Spielerinnen und Spieler würden das Abenteuer «mit atemberaubender Grafik, überarbeiteten Designs und zeitlosem Gameplay» erleben. An seine Stelle trat danach der offizielle Ankündigungssatz. Am 06.08.2026 hielt der Konzern in seinem Quartalsbericht nüchtern fest, das Spiel solle noch im laufenden Jahr erscheinen.

Am eigentlichen Geburtstag der Serie, dem 21.02.2026, war Nintendo weitgehend still geblieben. Präsident Shuntaro Furukawa hatte Anfang Februar auf eine Frage nach Jubiläumsplänen geantwortet, über das 40-Jahr-Jubiläum von «Super Mario Bros.» hinaus könne man derzeit nichts mitteilen; so gibt VGC seine Antwort in eigener Übersetzung wieder. Fans reagierten verärgert, wie das Portal Screen Rant beobachtete. Am 08.09.2026 holte Nintendo die Feier nach, dafür umso gründlicher. In der «The Legend of Zelda 40th Anniversary Direct» zeigte Eiji Aonuma, Produzent der Serie bei Nintendo, erstmals Spielszenen des Remakes. Nach übereinstimmenden Übersetzungen der Fachmedien beschrieb er die Neuauflage als getreue Neuinterpretation mit moderner Technik.

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Remakes wie «Ocarina of Time»: Liebeserklärung oder Geldmaschine?
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Welches Studio die Arbeit leistet, sagt Nintendo nicht. Fachmedien wie «Game Informer» führen schlicht Nintendo als Entwickler. Ein Listing des norwegischen Händlers Elkjøp nannte Anfang September das Studio Monolith Soft, bekannt für die Rollenspielreihe «Xenoblade». Bestätigt hat das weder Nintendo noch Monolith Soft.

Video: «The Legend of Zelda 40th Anniversary Direct», Nintendo of America, 08.09.2026. Die Präsentation zum Jubiläum mit den ersten Spielszenen des Remakes.

Was das Remake ändert und was bleibt

Nintendo beschreibt das Spiel als Klassiker, der auf der Switch 2 «mit verschiedenen Verbesserungen» neu geboren werde. Die Liste in der Medienmitteilung vom 08.09.2026 ist lang. Die Grafik sei «bis hinunter zu den Texturen jedes Materials» vollständig überarbeitet, Aktionen reagierten direkter, die Ladezeiten seien kürzer, die Musik erklinge als sinfonische Orchestermusik. Figuren, denen der Held Link begegnet, sind in erweiterten Zwischensequenzen vollständig vertont und haben mehr Dialoge. Link selbst bleibt nach den Anspielberichten stumm. Welche Sprachfassungen die Vertonung umfasst, hat Nintendo nicht im Einzelnen bekanntgegeben. Gavin Lane, Redaktor beim Fachportal Nintendo Life, lobte in seiner Vorschau unter anderem den japanischen Sprecher des Widersachers Ganondorf.

Spürbar verändert sich auch die Steuerung. Im Original sprang Link nur automatisch, wenn er an eine Kante lief; neu gibt es eine eigene Sprungtaste und einen Sprint. Die Kamera lässt sich mit dem rechten Steuerknüppel frei bewegen, was mit dem Controller des Nintendo 64 nicht möglich war. Das Spiel läuft laut VGC mit 60 Bildern pro Sekunde, rund dreimal so vielen wie das Original. Die Bildschirmanzeigen lassen sich in drei Stufen einstellen, von «Normal» über «Pro» bis zur Stufe «Master», die sie ganz ausblendet. Navi, die Fee an Links Seite, unterbricht laut VGC deutlich seltener und kommentiert nun in Sprechblasen. Ihr Ruf «Hey, Listen!» bleibt allerdings erhalten, wie das Technikportal Engadget festhielt.

Neu sind auch einige Hilfen. Ein Wandteppich namens «Threads of Time» zeigt jederzeit den Fortschritt in der Geschichte und das nächste Ziel. Die Okarina, das titelgebende Instrument, lässt sich auch spielen, indem man ein bereits gelerntes Lied ins Mikrofon der Switch 2 summt; Link spielt es dann nach. Der Überblickstrailer vom 14.10.2026 zeigt laut Nintendo Life eine «Hall of Fallen Foes» mit Statuen besiegter Gegner. Mit einem Samen lässt sich auch mitten in einem Verlies ein Händler herbeirufen, Feenleuchten weisen auf Geheimnisse hin. Laut Nintendo sind die Schauplätze vollständig neu modelliert und die Kamera frei beweglich. Der Wechsel von Tag und Nacht läuft neu überall weiter, auch in den Städten.

Ebenso aufschlussreich ist, was bleibt. Die Ladeübergänge zwischen den Gebieten hat Nintendo bewusst beibehalten. Aonuma begründete das laut der Übersetzung des Digitec Magazins damit, das klassische Spielgefühl zu bewahren. Die Grundstruktur des Spiels bleibt nach den Anspielberichten erhalten. Die physische Fassung enthält laut netzwelt das ganze Spiel auf der Karte und nicht bloss einen Downloadschlüssel. Der Speicherbedarf liegt laut den Angaben im Nintendo Store, die TV Movie und Notebookcheck wiedergeben, bei rund 27 Gigabyte.

BereichOriginal (Nintendo 64, 1998)Remake (Switch 2, 2026)
GrafikPolygongrafik der Nintendo-64-ZeitVollständig überarbeitet, bis zu den Texturen der Materialien
BildrateRund 20 Bilder pro Sekunde60 Bilder pro Sekunde
SpringenNur automatisch an KantenEigene Sprungtaste, dazu ein Sprint
KameraNicht frei steuerbarFrei steuerbar mit dem rechten Steuerknüppel
SprachausgabeKeineVertonte Zwischensequenzen, Link bleibt stumm
MusikOriginalmusik der Nintendo-64-FassungSinfonische Orchestermusik
OkarinaSpiel über den ControllerZusätzlich durch Summen ins Mikrofon
OrientierungHinweise der Fee NaviWandteppich «Threads of Time» mit Fortschritt und nächstem Ziel
SchauplätzeGestaltung der Nintendo-64-FassungVollständig neu modelliert, Kamera frei beweglich
LadeübergängeVorhandenBewusst beibehalten
1998 und 2026 im Vergleich. Quellen: Nintendo (Medienmitteilung vom 08.09.2026), VGC, Digitec Magazin, Anspielberichte
Video: «The Legend of Zelda: Ocarina of Time», Trailer aus der Jubiläums-Direct, Nintendo of America, 08.09.2026. Der Trailer zeigt erstmals Spielszenen der Neuauflage.

Erste Eindrücke: Viel Lob, einige Vorbehalte

Seit dem 14.10.2026 dürfen Journalistinnen und Journalisten über ihre ersten Stunden mit dem Spiel berichten. Testberichte im eigentlichen Sinn sind das nicht: Nintendo liess die Fachpresse das Spiel während begrenzter Zeit anspielen, je nach Medium zwischen 90 Minuten und zwei Stunden. Die Sperrfrist für Tests war bis zum 30.10.2026 nicht bekannt. Auf den Portalen Metacritic und OpenCritic gibt es noch keine Wertung.

Der Tenor ist überwiegend positiv. James Perkins Mastromarino, der für das amerikanische Radionetz NPR über Spiele schreibt, spielte 90 Minuten in New York und urteilte: «Das Remake von ‹Ocarina of Time› ist das schönste Zelda, das ich je gespielt habe.» Chris Scullion, stellvertretender Chefredaktor von VGC, beschrieb nach zwei Stunden die besondere Bindung des Publikums an das Original: «‹Ocarina of Time› ist nicht nur ein Spiel, das die Leute liebten, sondern eines, das sie gelebt haben.» Gavin Lane von Nintendo Life fasste das Spielgefühl so zusammen: «In der Hand fühlt es sich genau so an, wie es aussieht: ‹Ocarina of Time› mit einer Infusion an Steuerung und Präsentation aus ‹BOTW›.» Gemeint ist «Breath of the Wild» von 2017.

Brian Shea, Executive Editor des Magazins «Game Informer», lobte die neue Sprungtaste und den Sprint aus der Rolle heraus, die das Spiel wie ein ganz neues wirken liessen. Kritik übte er am Kampfsystem von 1998: «Kämpfe gegen Wolfos, Stalfos und Skulltulas sind geradliniger als die meisten modernen Third-Person-Gefechte; das ist vielleicht der einzige Bereich, der hinter meinen zugegeben hohen Erwartungen etwas zurückblieb.» Mastromarino wiederum schrieb: «Ich fand, dass die barocken Umgebungen des Remakes ebenso verwirren wie blenden können.» Und er schränkte ein: «Aber ich brauche mehr als eine 90-minütige Vorschau, um zu sehen, ob seine Schönheit mehr als oberflächlich ist.»

Sam Rutherford, Redaktor beim Technikportal Engadget, hielt Nintendo zugute, es habe «klugerweise entschieden, nicht zu sehr an der Formel des Originals zu rütteln». Genau darin liegt die offene Frage, die erst die Tests beantworten werden: ob eine Neuauflage, die das Original so respektvoll behandelt, im Jahr 2026 mehr bietet als eine prächtige Kulisse für eine bekannte Geschichte.

Video: «The Legend of Zelda: Ocarina of Time, Overview Trailer», Nintendo of America. Der Überblickstrailer von Nintendo stellt die Neuerungen der Neuauflage vor.

Warum das Original als bestbewertetes Spiel gilt

Um zu verstehen, warum Nintendo ausgerechnet dieses Spiel in den Mittelpunkt des Jubiläums stellt, muss man ins Jahr 1998 zurück. «Ocarina of Time» erschien am 21.11.1998 in Japan, am 23.11.1998 in Nordamerika und am 11.12.1998 in Europa. Es brachte die Serie erstmals in die dritte Dimension. Die Kritik war begeistert. Das Spiel gelte noch immer als eines der besten Videospiele aller Zeiten, schrieb das Fachportal Time Extension zum 25. Jahrestag. Verkauft wurden laut derselben Quelle rund sieben Millionen Exemplare, nach anderen Branchenangaben 7,6 Millionen.

Messbar wird der Ruf auf Metacritic. Die Plattform fasst die Wertungen von Fachmedien zu einer Zahl zusammen, dem Metascore. «Ocarina of Time» kommt auf 99 von 100 Punkten. Guinness World Records führt das Spiel deshalb als «Most critically acclaimed videogame»: Es sei per 03.03.2020 das einzige Videospiel mit einem Metascore von 99 gewesen. Charles Harte von «Game Informer» schrieb im September 2026, es sei das einzige Spiel mit einem Durchschnitt von 99 auf Metacritic. Und weiter: «Es war 1998 nichts weniger als revolutionär und hat bis heute unzählige Spiele inspiriert.»

Die Zahl verdient allerdings eine Einordnung. Die 99 Punkte beruhen auf 22 Kritiken. Für «Breath of the Wild» (2017) führt Metacritic 109 Kritiken bei 97 Punkten, für «Tears of the Kingdom» (2023) 150 Kritiken bei 96 Punkten. Ein Vergleich über zwei Jahrzehnte Medienwandel hinweg ist deshalb mit Vorsicht zu geniessen. Auch das Publikum der Plattform urteilt freundlich, aber weniger überschwänglich: Die Nutzerwertung liegt bei 9,0 von 10 Punkten aus rund 8290 Bewertungen (Stand 30.10.2026).

Nintendo hat das Spiel schon einmal als Remake veröffentlicht. 2011 erschien «Ocarina of Time 3D» für den Handheld Nintendo 3DS; Metacritic führt dafür einen Metascore von 94 aus 85 Kritiken. Die Fassung verkaufte sich nach Angaben des japanischen Branchenverbands CESA, die das Online-Lexikon Wikipedia zitiert, bis Ende 2022 über 6,4 Millionen Mal. In Nintendos offizieller Liste der zehn meistverkauften 3DS-Spiele taucht sie nicht auf, Platz zehn liegt bei 6,73 Millionen. Das Remake für die Switch 2 ist also bereits das zweite Remake desselben Spiels. Das ist ein Umstand, der in der Debatte über die Remake-Welle eine Rolle spielt.

Das Famicom von Nintendo mit dem Diskettenlaufwerk Disk SystemDie Konsole Nintendo 64 mit ControllerDer Handheld Nintendo 3DS, aufgeklappt
Drei Konsolen, drei Wegmarken: Für das Disk System des Famicom erschien 1986 in Japan das erste «Zelda» (oben), auf dem Nintendo 64 im Jahr 1998 «Ocarina of Time» (links), auf dem Nintendo 3DS im Jahr 2011 dessen erstes Remake (rechts). Bilder: Evan-Amos, gemeinfrei, via Wikimedia Commons
Seit 1998 hat kein Zelda wieder 99 Punkte erreichtPunktgrafik: «Ocarina of Time» erreicht als einziges Zelda einen Metascore von 99; «Breath of the Wild» kommt auf 97, «Echoes of Wisdom» auf 85; für das Remake steht die Wertung ausTHE LEGEND OF ZELDA · KRITIKENSeit 1998 hat kein Zelda wieder 99 Punkte erreichtMetascore ausgewählter Hauptspiele für Heimkonsolen auf der Skala von 0 bis 100. Die Achse beginnt bei 80.Quellen: Metacritic für Ocarina of Time, Breath of the Wild, Tears of the Kingdom und Echoes of Wisdom (abgerufen am 30.10.2026); übrigeWerte laut einer Zusammenstellung von Prima GamesEXPERTISTAN80859095100Ocarina of Time (1998)99Majora’s Mask (2000)95The Wind Waker (2002)96Twilight Princess (2006)96Skyward Sword (2011)93Breath of the Wild (2017)97Tears of the Kingdom (2023)96Echoes of Wisdom (2024)85Ocarina of Time, Remake (2026)Test ausstehend
Metascore ausgewählter Hauptspiele der Serie für Heimkonsolen seit 1998. Quellen: Metacritic, Prima Games. Grafik: Expertistan

Vierzig Jahre Hyrule in Zahlen

Die Geschichte der Serie beginnt am 21.02.1986. An diesem Tag erschien «The Legend of Zelda» in Japan für das Disk System des Famicom, Nintendos Heimkonsole, die im Westen als Nintendo Entertainment System (NES) verkauft wurde. Im August 1987 folgte Nordamerika. Seither kämpft der Held Link in wechselnden Gestalten um das Königreich Hyrule und die Prinzessin Zelda, die der Serie den Namen gibt.

Wie gross die Serie insgesamt ist, lässt sich nur annähernd sagen. Nintendo nennt keine aktuelle Gesamtzahl. Branchenschätzungen, deren Herleitung meist offen bleibt, gehen von 150 bis 170 Millionen verkauften Spielen aus. Belastbar sind die Zahlen einzelner Titel. Die beiden jüngsten grossen Abenteuer übertreffen alles, was die Serie zuvor erreicht hatte. «Breath of the Wild» verkaufte sich bis zum 30.06.2026 auf der Switch 34,06 Millionen Mal und ist damit Nintendos viertmeistverkauftes Switch-Spiel. «Tears of the Kingdom» kommt auf 22,71 Millionen und Rang acht. Zum Vergleich: «Mario Kart 8 Deluxe», der Spitzenreiter der Liste, steht bei 71,53 Millionen.

Die beiden Abenteuer mit offener Spielwelt haben das Original von 1998 damit um ein Mehrfaches überholt: «Breath of the Wild» allein verkaufte sich auf der Switch mehr als viermal so oft wie «Ocarina of Time» auf dem Nintendo 64. Kleinere Titel bewegen sich in anderen Dimensionen. «Echoes of Wisdom» von 2024 kam laut dem Finanzbericht von Nintendo, wie das Fanportal Zelda Universe berichtete, bis Ende 2024 auf 3,9 Millionen Exemplare, das Switch-Remake von «Link’s Awakening» von 2019 auf über sechs Millionen. Das Actionspiel «Hyrule Warriors: Age of Imprisonment» für die Switch 2 überschritt Ende Januar 2026 eine Million verkaufte Exemplare. Das meldete Koei Tecmo.

In der Liste der meistverkauften Switch-2-Spiele, die Nintendo per 30.06.2026 veröffentlicht hat, findet sich kein Zelda-Titel; die Schwelle für den sechsten und letzten Platz lag bei 1,15 Millionen. Das Remake könnte diese Lücke schliessen. Es erscheint zudem in einer Phase, in der Nintendo die Marke mit Film, Konzerten und Spielwaren breit verwertet.

Die offenen Welten haben das Original überholtBalkengrafik: «Breath of the Wild» verkaufte sich auf der Switch 34,06 Millionen Mal, «Tears of the Kingdom» 22,71 Millionen Mal, das Original von «Ocarina of Time» 7 bis 7,6 Millionen Mal; das Remake erscheint am 05.11.2026THE LEGEND OF ZELDA · VERKAUFSZAHLENDie offenen Welten haben das Original überholtVerkaufte Exemplare ausgewählter Zelda-Spiele in Millionen. Die Stichtage unterscheiden sich; eine aktuelle Gesamtzahl der Serienennt Nintendo nicht.Nintendo, Stand 30.06.2026andere Angaben, unterschiedliche StichtageQuellen: Nintendo (Stand 30.06.2026); Time Extension (2023) und Wikipedia nach IGN; CESA via Wikipedia (Stand Ende 2022); ZeldaUniverse nach dem Finanzbericht von Nintendo (Stand Ende 2024)EXPERTISTAN0102030Breath of the Wild (Switch, 2017)34,06Tears of the Kingdom (Switch, 2023)22,71Ocarina of Time (Nintendo 64, 1998)7 bis 7,6Ocarina of Time 3D (3DS, 2011)über 6,4Link’s Awakening (Switch, 2019)über 6Echoes of Wisdom (Switch, 2024)3,9Breath of the Wild (Wii U, 2017)rund 1,7Ocarina of Time (Switch 2, 2026)erscheint am 05.11.2026
Verkaufte Exemplare ausgewählter Zelda-Spiele in Millionen, mit unterschiedlichen Stichtagen. Quellen: Nintendo, Time Extension, Wikipedia, CESA via Wikipedia, Zelda Universe. Grafik: Expertistan
21.02.1986 «The Legend of Zelda» erscheint in Japan für das Famicom Disk System.
August 1987 Das Spiel kommt für das NES nach Nordamerika.
21.11.1998 «Ocarina of Time» erscheint in Japan für das Nintendo 64, am 23.11.1998 in Nordamerika und am 11.12.1998 in Europa.
2011 «Ocarina of Time 3D» für den Nintendo 3DS, das erste Remake des Klassikers.
2017 «Breath of the Wild» erscheint für die Switch und die Wii U.
12.05.2023 «Tears of the Kingdom» erscheint für die Switch.
September 2024 «Echoes of Wisdom» erscheint für die Switch.
28.03.2025 Nintendo nennt erstmals einen Kinostart für den Zelda-Realfilm: den 26.03.2027.
05.06.2025 Die Nintendo Switch 2 kommt auf den Markt.
09.06.2025 Der Film wird auf den 07.05.2027 verschoben.
21.02.2026 Die Serie wird vierzig; Nintendo bleibt am Jahrestag weitgehend still.
13.05.2026 Der Kinostart wird auf den 30.04.2027 vorgezogen.
09.06.2026 Nintendo kündigt das Remake von «Ocarina of Time» an.
01.09.2026 Die Switch 2 kostet in Europa 499.99 statt 469.99 Euro.
08.09.2026 Jubiläums-Direct: Das Remake erhält den Termin 05.11.2026.
14.10.2026 Ende der Sperrfrist für Anspielberichte.
29.10.2026 Die Zelda-Edition der Switch 2 kommt in den Handel.
05.11.2026 Das Remake erscheint; Nintendo legt seine Halbjahreszahlen vor.
19.11.2026 «Grand Theft Auto VI» erscheint.
23.01.2027 Die Jubiläumstournee beginnt in Tokio.
Frühling 2027 Lego-Set «Link & Epona» und elektronisches Master-Schwert von Hasbro.
30.04.2027 Weltweiter Kinostart des Realfilms «The Legend of Zelda».

Film, Konzerte, Lego: Nintendos Geschäft mit der Nostalgie

Das Jubiläum folgt einer Strategie, die Nintendo seit einigen Jahren verfolgt: Die Figuren sollen nicht nur auf der eigenen Konsole leben, sondern auch im Kino, im Konzertsaal, im Spielwarenregal und im Museum. Wie gut das funktionieren kann, zeigte 2026 «The Super Mario Galaxy Movie» von Illumination, Universal und Nintendo. Der Animationsfilm überschritt an seinem zehnten Wochenende als erster Film des Jahres weltweit die Marke von einer Milliarde Dollar, mit 429,6 Millionen Dollar in Nordamerika und 577,5 Millionen Dollar im Rest der Welt, wie NBCUniversal am 08.06.2026 mitteilte.

Der Zelda-Film soll diesen Erfolg auf eine Marke übertragen, die noch nie im Kino war. Regie führt Wes Ball, produziert wird der Realfilm von Nintendo, Arad Productions und Sony Pictures. Sein Starttermin hat bereits eine eigene kleine Geschichte. Im März 2025 nannte Nintendo den 26.03.2027, im Juni 2025 verschob Shigeru Miyamoto, der den Film zusammen mit Avi Arad produziert, den Start aus Produktionsgründen auf den 07.05.2027. Im Mai 2026 holte er ihn auf den 30.04.2027 vor. Das Team arbeite hart daran, den Film allen so bald wie möglich zu zeigen, liess Miyamoto damals ausrichten. In der Direct vom 08.09.2026 bestätigte Nintendo den Termin.

Parallel bespielt Nintendo die Konzertsäle. Die Tournee «The Legend of Zelda 40th Anniversary Concert» beginnt am 23.01.2027 im Tokyo Garden Theatre. Sie führt unter anderem ins Symphony Center in Chicago, in die Royal Albert Hall in London, ins Sydney Opera House und in die Carnegie Hall in New York. Konzerte in Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien sollen laut Nintendo später angekündigt werden; die Schweiz wird nicht erwähnt. Dazu kommen ab Frühling 2027 ein Lego-Set «Link & Epona» mit 1750 Teilen und ein elektronisches Master-Schwert von Hasbro, rund 69 Zentimeter lang. Im Nintendo-Museum in Kyoto gibt es ab dem 05.11.2026 neue Fotosujets zum Jubiläum.

Aussenansicht der Royal Albert Hall in London
Die Royal Albert Hall in London: Hier gastiert die Jubiläumstournee am 03.04.2027 und am 04.04.2027. Ein Schweizer Konzertdatum ist nicht angekündigt. Bild: John Salmon, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Auch im Alltag der Fans ist Nintendo präsent. Die Begleit-App Zelda Notes erhält für das Remake ein tägliches Quiz mit über 2000 Fragen; zusätzliche Versuche gibt es gegen Rubine, die Währung im Spiel. In der App Nintendo Today können Nutzerinnen und Nutzer seit dem 09.09.2026 täglich digitale Zelda-Karten sammeln. Nintendo-Präsident Furukawa beschrieb die Filmprojekte laut einem Bericht des Fanportals Zelda Universe, das sich auf die Zeitung «Kyoto Shimbun» stützte, nicht als Mittel für kurzfristige Gewinne. Sie sollten die Reichweite der Figuren und Welten vergrössern. Das Jubiläum zeigt, wie dieses Prinzip in der Praxis aussehen soll: Die Angebote führen zurück zur Marke.

Das Jubiläumspaket: Was Nintendo am 08.09.2026 angekündigt hat

Spiel: «The Legend of Zelda: Ocarina of Time» für die Switch 2 ab 05.11.2026. Die erste Auflage der physischen Fassung erscheint in einer Hülle mit strukturierter Folie, solange der Vorrat reicht.
Hardware: Eine Zelda-Edition der Switch 2 ab 29.10.2026, ohne Spiel (unverbindliche Preisempfehlung laut netzwelt 519.99 Euro). Dazu ein Pro Controller im Jubiläumsdesign (mit Displayständer nur in den Nintendo-Läden in New York und San Francisco sowie im Nintendo Store) und eine Tragetasche mit Displayschutz.
Zubehör: Zwei Okarinas, eine spielbare von Nintendo und eine elektrische des Herstellers HORI. Die amiibo-Figuren Young Link und Young Zelda folgen 2027 und schalten im Spiel Masken im Retrostil frei.
App: Die Begleit-App Zelda Notes mit Tagebuch, Ortsrätseln, virtueller Okarina und einem täglichen Quiz mit über 2000 Fragen.
Bühne und Museum: Die Konzerttournee 2027 in Japan, Nordamerika, Europa und Australien. Im Nintendo-Museum in Kyoto gibt es ein Jahr lang Aktivitäten zum Jubiläum.
Spielwaren: Das Lego-Set «Link & Epona» mit 1750 Teilen und das elektronische Master-Schwert von Hasbro, beide ab Frühling 2027.
Kino: Der Realfilm «The Legend of Zelda» startet weltweit am 30.04.2027.
Aussenansicht des Nintendo-Museums in Kyoto
Das Nintendo-Museum in Kyoto: Ab dem 05.11.2026 bietet es neue Fotosujets zum 40. Geburtstag der Serie. Bild: Nagomijirap, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Switch 2: Erfolgreich, aber teurer

Das Remake erscheint ausschliesslich für die Switch 2. Die Konsole kam am 05.06.2025 auf den Markt und ist kommerziell ein Erfolg: Bis zum 30.06.2026 lieferte Nintendo 23,68 Millionen Geräte aus, mehr als der Gamecube in seiner ganzen Lebenszeit, wie das Portal Nintendo World Report vorrechnete. Dazu kamen 58,17 Millionen verkaufte Spiele. Spitzenreiter ist «Mario Kart World» mit 15,39 Millionen Exemplaren.

Der Schwung lässt allerdings nach. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres, von April bis Juni 2026, lieferte Nintendo 3,82 Millionen Konsolen aus, rund ein Drittel weniger als im Startquartal ein Jahr zuvor. Der Umsatz sank um knapp 10 Prozent auf 517,8 Milliarden Yen, der Betriebsgewinn stieg um rund 150 Prozent. Für das ganze Geschäftsjahr bis Ende März 2027 rechnet Nintendo mit 16,5 Millionen verkauften Switch 2, nach 19,9 Millionen im Vorjahr, wie die Nachrichtenagentur Reuters im Mai berichtete. Seine Finanzprognose bestätigte der Konzern im August.

Gleichzeitig wird die Konsole teurer. Seit dem 01.09.2026 kostet die Switch 2 in Europa 499.99 statt 469.99 Euro, in den USA 499.99 statt 449.99 Dollar. In Japan stieg der Preis der japanischsprachigen Version schon am 25.05.2026 von 49’980 auf 59’980 Yen. Nintendo begründete den Schritt mit veränderten Marktbedingungen und den Aussichten der Weltwirtschaft. Der Konzern entschuldigte sich «aufrichtig» für die Auswirkungen, die die Preisanpassungen auf Kundinnen, Kunden und weitere Anspruchsgruppen haben könnten.

Nintendo steht damit nicht allein. Sony verteuerte die Playstation 5 in Europa am 02.04.2026 um 100 Euro auf 649.99 Euro, die Digitalversion auf 599.99 Euro und die Pro-Version auf 899.99 Euro. Man habe «angesichts des anhaltenden Drucks in der Weltwirtschaft» entschieden, die Preise zu erhöhen, schrieb Isabelle Tomatis, Vice President Global Marketing von Sony Interactive Entertainment. Microsoft folgte am 01.08.2026 mit Aufschlägen von bis zu 200 Euro. Die neuen Preise erschienen laut PC Games Hardware ohne eigene Mitteilung in den Shops, angekündigt war die Preisrunde schon im Juni. Digitec zufolge begründete Microsoft den Schritt mit den Kosten für Speicherchips, die innert Monaten auf mehr als das Zweieinhalbfache gestiegen seien. Die Xbox Series X kostet seither 799.99 Euro, die Series S 499.99 Euro. Gemessen an diesen Sprüngen fiel Nintendos Aufschlag von 30 Euro moderat aus.

Sony, Microsoft und Nintendo haben 2026 die Preise erhöhtBalkengrafik: Die Playstation 5 kostet in Europa seit April 2026 649.99 statt 549.99 Euro, die Xbox Series X seit August 799.99 statt 599.99 Euro, die Nintendo Switch 2 seit September 499.99 statt 469.99 EuroKONSOLENPREISE IN EUROPA · 2026Sony, Microsoft und Nintendo haben 2026 die Preise erhöhtUnverbindliche Preisempfehlung in Euro vor und nach den Erhöhungen vom 02.04.2026 (Sony), 01.08.2026 (Microsoft) und01.09.2026 (Nintendo)vor der Erhöhungnach der ErhöhungQuellen: Playstation Blog (27.03.2026), netzwelt (27.03.2026); PC Games Hardware, Game Developer, Digitec (August 2026); Shacknews,Digitec (Mai 2026). Für die Schweiz nannten die Hersteller keine neuen Preisempfehlungen.EXPERTISTANPlaystation 5549.99649.99Playstation 5 Digital Edition499.99599.99Playstation 5 Pro799.99899.99Xbox Series X (1 TB)599.99799.99Xbox Series X Digital (1 TB)549.99749.99Xbox Series S (512 GB)349.99499.99Nintendo Switch 2469.99499.99
Unverbindliche Preisempfehlungen in Euro vor und nach den Erhöhungen von 2026. Quellen: Playstation Blog, netzwelt, PC Games Hardware, Shacknews, Digitec. Grafik: Expertistan

In dieses Umfeld fällt die Zelda-Edition der Switch 2, die seit dem 29.10.2026 im Handel ist. Sie hat dunkelgrüne Joy-Con-2-Controller, auf der Station prangen goldene Triforce-Details. Sie kostet 519.99 Euro beziehungsweise 519.99 Dollar, das Spiel liegt nicht bei. In den USA waren Vorbestellungen nach der Direct vielerorts sofort ausverkauft, auf Ebay verlangten Wiederverkäufer bis zu 1000 Dollar, wie Tom’s Hardware berichtete. In Deutschland lagen Ebay-Angebote bei 660 und 699.95 Euro. Einen offiziellen Schweizer Preis für die Edition konnten wir nicht verifizieren.

Die Nintendo Switch 2 in der Zelda-Edition: grüne Joy-Con mit Triforce-Symbol und eine Dockingstation in Schwarz und Gold mit Triforce-Muster
Die Zelda-Edition der Nintendo Switch 2 ist seit dem 29.10.2026 erhältlich und kostet in Europa 519.99 Euro, ohne Spiel. Bild: Nintendo

Zwei Wochen vor «GTA VI», am Tag der Halbjahreszahlen

Der Erscheinungstermin hat zwei Seiten. Gegenüber den Anlegern: Am 05.11.2026 legt Nintendo seine Halbjahreszahlen vor. Das Remake dürfte am selben Tag Teil der Geschichte werden, die der Konzern seinen Aktionärinnen und Aktionären erzählt. Verkaufszahlen des Spiels können darin noch nicht enthalten sein, denn das Halbjahr endete am 30.09.2026. Umso stärker dürfte sich das Interesse auf den Ausblick richten, auf das Weihnachtsgeschäft und die Frage, ob Nintendo seine Jahresziele für die Switch 2 erreicht.

Gegenüber der Konkurrenz: Das Remake erscheint zwei Wochen vor «Grand Theft Auto VI», das am 19.11.2026 unter anderem für die Playstation 5 herauskommt. Der frühere Termin verschafft dem Remake einen Vorsprung im Weihnachtsgeschäft.

Aussenansicht des Hauptsitzes von Nintendo in Kyoto
Der Hauptsitz von Nintendo in Kyoto. Am 05.11.2026 legt der Konzern seine Halbjahreszahlen vor, am selben Tag erscheint das Remake. Bild: Tokumeigakarinoaoshima, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

In Japan, dem Heimmarkt von Nintendo, deuten die Vorbestellungen auf grosses Interesse hin. In der Rangliste der Vorbestellungen bei Amazon Japan für die Woche vom 20.09.2026 bis 26.09.2026 lag das Remake auf Platz eins, wie das Magazin «Famitsu» berichtete. Auf Platz vier folgte ein Paket mit dem Pro Controller, auf Platz sechs eine Ausgabe mit Amazon-Bonus. «Grand Theft Auto VI» für die Playstation 5 kam auf Platz fünf. Aus anderen Märkten liegen keine belastbaren Zahlen vor; Einzelbeobachtungen bei Onlinehändlern lassen keinen Schluss auf die Gesamtnachfrage zu.

Die Remake-Welle: Warum die Branche in ihre Archive greift

Nintendo ist mit seinem Kurs nicht allein. Die Branche erlebt eine Welle von Remakes und Remasters, also von Spielen, die technisch neu gebaut oder nur aufpoliert werden. Das Analysehaus Ampere Analysis zählte zwischen Januar 2024 und September 2025 insgesamt 42 solche Titel, 15 Remakes und 27 Remasters. Sie erreichten auf Xbox, Playstation und der PC-Plattform Steam 72,4 Millionen Spielerinnen und Spieler und setzten über 1,4 Milliarden Dollar um; Mehrfachzählungen sind bei der Zahl der Spielenden möglich. Ein Remake brachte im Schnitt das 2,2-Fache eines Remasters ein. Nintendos Plattformen sind in diesen Zahlen nicht erfasst. Weil die Kosten für Spiele und die Entwicklung von Marken stiegen, würden Publisher «zunehmend ihre Kataloge plündern», stellte Katie Holt fest, Senior Analyst bei Ampere Analysis.

Die grossen Erfolge sind gut dokumentiert. Das Remake von «Resident Evil 2» aus dem Jahr 2019 erreichte laut dem Fachportal Inven Global 16 Millionen verkaufte Einheiten, die Neuauflage von «Resident Evil 4» aus dem Jahr 2023 bis Januar 2026 über 12 Millionen; das Original von «Resident Evil 4» kam laut derselben Quelle auf 15 Millionen. «The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered» war im April 2025 laut dem Marktforscher Circana das meistverkaufte Spiel des Monats in den USA. Circana-Analyst Mat Piscatella wies darauf hin, dass die Neuauflage in etwa einer Woche mehr Exemplare verkaufte als das Original in seinen ersten 15 Monaten. Laut einer von Inven Global zitierten Auswertung des Portals TheGamer stieg der Anteil von Remakes, Remasters und Neuveröffentlichungen unter den 50 bestbewerteten Spielen von 20 Prozent im Jahr 2024 auf 32 Prozent im Jahr 2025.

Nintendo bedient sich seit Jahren aus dem eigenen Archiv. Das Remake von «Link’s Awakening» verkaufte sich über sechs Millionen Mal, «Super Mario RPG» laut einem Nintendo-Bericht vom Februar 2024 rund 3,1 Millionen Mal. Ende Juni 2026 folgte das Remake «Star Fox». Im ersten Quartal blieb es unter einer Million ausgelieferter Exemplare, war allerdings erst knapp eine Woche im Handel. Ampere nannte im November 2025 «Ocarina of Time 3D» und «A Link to the Past» unter 18 Titeln mit Potenzial für eine Neuauflage.

Bei der Kritik schnitten die hier verglichenen Neuauflagen der Serie stets schlechter ab als ihre Vorbilder. «Ocarina of Time 3D» kam auf 94 Punkte gegenüber 99 für das Original, «Majora’s Mask 3D» auf 89 gegenüber 95. Die HD-Fassungen von «The Wind Waker» und «Skyward Sword» lagen mit 90 und 81 Punkten jeweils deutlich unter den Originalen mit 96 und 93 Punkten, wie eine Zusammenstellung von Prima Games zeigt.

Alle vier Neuauflagen blieben unter ihrem OriginalPunktgrafik: Das Original von «Ocarina of Time» (1998) hat 99 Punkte, die 3DS-Fassung 94; auch «Majora’s Mask», «The Wind Waker» und «Skyward Sword» sind als Neuauflage tiefer bewertet; für das Remake von 2026 steht die Wertung ausZELDA-NEUAUFLAGEN · KRITIKENAlle vier Neuauflagen blieben unter ihrem OriginalMetascore von Original und Neuauflage auf der Skala von 0 bis 100, für vier Paare mit Wertungen. Die Achse beginnt bei 75.OriginalNeuauflageQuellen: Metacritic für Ocarina of Time, Ocarina of Time 3D und Majora’s Mask 3D (abgerufen am 30.10.2026); übrige Werte laut Prima Games.Für das Game-Boy-Original von Link’s Awakening gibt es keinen Metascore.EXPERTISTAN7580859095100Ocarina of Time: Nintendo 64 und 3DS9994Majora’s Mask: Nintendo 64 und 3DS9589The Wind Waker: Gamecube und Wii U9690Skyward Sword: Wii und Switch9381Ocarina of Time: Nintendo 64 und Switch 299Neuauflage: Test ausstehend
Metascore von Original und Neuauflage für vier Zelda-Paare mit Wertungen. Quellen: Metacritic, Prima Games. Grafik: Expertistan

Das Publikum zieht trotzdem mit. In einer Umfrage von MTM mit Rigour Research unter 1500 Spielenden in den USA und Grossbritannien gaben 90 Prozent an, schon ein Remake oder Remaster gespielt zu haben, 85 Prozent sogar, ohne das Original gespielt zu haben. Das geht aus einer Zusammenfassung des Branchendienstes GameDev Reports hervor. 80 Prozent nannten Trost und Nostalgie als Motiv. Beim Preis sind die Erwartungen gedämpft: 48 Prozent erwarten für Neuauflagen einen tieferen Preis als für neue Spiele, nur 26 Prozent würden gleich viel bezahlen. 71 Prozent halten einen Abstand von fünf bis zehn Jahren zum Original für ideal. Bei «Ocarina of Time» sind es 28 Jahre.

Die Schweiz: Markt, Preise und Jugendschutz

Für die Schweiz ist das Jubiläum vor allem eine Frage des Marktes und der Preise. Laut dem Entertainment and Media Outlook von PwC Schweiz vom 01.10.2026 kehrt das Videospielsegment «nach einem schwachen 2025» zu moderatem Wachstum zurück und soll bis 2030 einen Umsatz von 754 Millionen Franken erreichen. Wichtigster Treiber sind Social- und Casual-Games, deren Umsatz von 340 auf 421 Millionen Franken wachsen soll. Laut der Studie Digimonitor 2025 von IGEM und WEMF spielen rund 3,6 Millionen Menschen in der Schweiz Computer- und Videospiele, 246’000 mehr als im Vorjahr. Das entspricht 57 Prozent der Internetnutzerinnen und Internetnutzer zwischen 15 und 75 Jahren.

Im April 2013 kündigte Nintendo of Europe eine eigene Niederlassung in Zürich an, wie das Portal Nintendo Insider damals berichtete. Zuvor hatte die Waldmeier AG Marketing und Verkauf der Nintendo-Produkte in der Schweiz verantwortet. Einen offiziellen Frankenpreis für das Remake im Schweizer Nintendo eShop konnten wir bis Redaktionsschluss nicht verifizieren. Galaxus listete am 30.10.2026 eine als deutschsprachig ausgewiesene Ausgabe für 59.60 Franken; ob es sich um die physische oder die digitale Fassung handelt, geht aus der Seite nicht hervor. Mediamarkt listet laut Produkttitel eine Version mit deutscher, französischer und italienischer Sprache. In Deutschland kostet die physische Fassung 69.99 Euro, die digitale 59.99 Euro.

Auch für die Konsole fehlt ein offizieller Schweizer Preis. Zur Erhöhung vom 01.09.2026 machte Nintendo für die Schweiz laut Digitec keine Angaben. Vor dem Start im Juni 2025 hatte nau.ch einen Einstiegspreis von rund 470 Franken gemeldet, im Paket mit «Mario Kart World» von 510 Franken. Am 30.10.2026 listete Digitec die Konsole für 390 Franken und das Paket für 479 Franken. Die Händlerpreise lagen damit Ende Oktober deutlich unter dem damals gemeldeten Startpreis.

Neu ist der rechtliche Rahmen. Seit dem 01.01.2025 gilt die erste Etappe des Bundesgesetzes über den Jugendschutz in den Bereichen Film und Videospiele (JSFVG). Das Gesetz verpflichtet Anbieter, das Mindestalter für jeden Inhalt festzulegen, sichtbar anzugeben und eine Alterskontrolle durchzuführen. Testkäufe sind zulässig, Verstösse können mit Bussen bis zu 40’000 Franken geahndet werden. Die Branchen haben zwei Jahre Zeit, eigene Jugendschutzregelungen zu erarbeiten, die der Bundesrat für verbindlich erklärt; die Frist läuft rechnerisch Ende 2026 ab. Ob die Videospielbranche ihre Regelung eingereicht hat, liess sich nicht klären. Für das Remake nennen Händler in Italien und Grossbritannien die Altersstufe PEGI 12, die in der Schweiz massgeblich ist; in der Datenbank von PEGI konnten wir die Einstufung nicht prüfen. In den USA stufte die Selbstregulierungsstelle ESRB das Spiel als «Everyone 10+» ein, wegen animierten Bluts und Fantasy-Gewalt. Das Original von 1998 war dort noch für alle Altersstufen freigegeben.

Eine Schweizer Episode hat Zelda auf der Konzertbühne geschrieben. Am 21.11.2015 spielte im Zürcher Hallenstadion erstmals ein Orchester in der Schweiz Musik aus den Zelda-Spielen, unter der Leitung der Dirigentin Amy Andersson. Radio SRF 3 fasste die Reaktion des Publikums danach in drei Worten zusammen: «Bitte mehr davon!» Für die Tournee 2027 war bis Mitte Oktober 2026 kein Schweizer Datum angekündigt; am nächsten liegen die angekündigten, aber noch nicht terminierten Konzerte in Frankreich, Deutschland und Italien. Ausführlich begleitete das Digitec Magazin des Onlinehändlers Digitec Galaxus das Remake. Redaktor Domagoj Belancic schrieb nach der Direct, es sehe «sensationell» aus. Galaxus-Redaktorin Debora Pape hatte zum Jubiläum im Februar eine «Liebeserklärung mit Makeln» veröffentlicht. Den offenen Welten der neuen Teile fehle etwas von der mystischen Aura der älteren Spiele, schrieb sie sinngemäss.

Aussenansicht des Hallenstadions in Zürich-Oerlikon
Das Hallenstadion in Zürich: Hier spielte am 21.11.2015 erstmals ein Orchester in der Schweiz Musik aus den Zelda-Spielen. Bild: Roland zh, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Arena: Liebeserklärung an Klassiker oder Geldmaschine ohne neue Ideen?

Die Streitfrage lautet, ob ein Remake wie das von «Ocarina of Time» eine Verbeugung vor einem Meisterwerk ist oder ein Geschäft, das neue Ideen verdrängt. Die Argumente beider Seiten, jeweils mit Beleg:

Liebeserklärung an einen Klassiker

  • Neue Generationen erhalten Zugang: Junge Menschen hätten kaum Gelegenheit, zehn Jahre alte Spiele zu spielen; sie spielbarer neu aufzulegen, sei ein guter Weg, die Nachfrage zu bedienen, sagte Shigeru Miyamoto im Juli 2026 dem Magazin «Famitsu» sinngemäss (englische Wiedergabe von Nintendo Wire). Laut MTM spielten 85 Prozent der Befragten ein Remake oder Remaster, ohne das Original gespielt zu haben.
  • Das Original wird respektiert: Nintendo behält die Ladeübergänge bewusst bei, um das klassische Spielgefühl zu bewahren (Aonuma laut Digitec). Engadget urteilte: «Das Spiel wirkt frisch und aufregend und bewahrt dennoch alles, was es zum heutigen Klassiker gemacht hat.»
  • Ein Kulturgut bleibt lebendig: «‹Ocarina› prägte Kindheiten und brachte viele Spieler und Entwickler auf ihren Weg mit dem Medium», schrieb Gavin Lane von Nintendo Life. Die Neuauflage bringt das Werk in zeitgemässer Form auf die Switch 2; das Original ist für Abonnenten von Nintendo Switch Online mit Erweiterungspaket über die Bibliothek Nintendo Classics bereits spielbar.
  • Das Publikum will es: 80 Prozent der Befragten nennen Trost und Nostalgie als Motiv, 67 Prozent halten Remakes und Remasters für den besten Weg, alte Spiele zu spielen (MTM mit Rigour Research). «Oblivion Remastered» war im April 2025 das meistverkaufte Spiel in den USA (Circana).
  • Das Original wird nicht ersetzt: «Den Grössten aller Zeiten ersetzt man nie», schrieb Justin Ng, Produzent bei Ubisoft, über die Neuauflage «Assassin’s Creed Black Flag Resynced» (TheGamer). Die 99 Punkte bleiben dem Original von 1998.

Geldmaschine ohne neue Ideen

  • Ohne Risiko nichts Neues: Wenn es kein Risiko gebe, entstehe nichts Gutes, sagte der Spieleentwickler Hideo Kojima 2025 dem Magazin «SSENSE» sinngemäss (GamesRadar).
  • Kataloge als Steinbruch: Publisher würden wegen steigender Entwicklungskosten «zunehmend ihre Kataloge plündern», sagt Katie Holt, Senior Analyst bei Ampere Analysis. 42 Neuauflagen setzten von Januar 2024 bis September 2025 über 1,4 Milliarden Dollar um (Ampere).
  • Die Falle der Wiederverwertung: «Wenn Unternehmen jetzt nicht genug neue Hits produzieren, fehlt ihnen der Stoff für künftige Remasters», warnte Perry Gresham, Analyst bei MIDiA Research, schon 2022.
  • Dasselbe Spiel zum zweiten Mal: Nintendo hat «Ocarina of Time» schon 2011 für den 3DS als Remake veröffentlicht. Der freie Autor Nathan Ellingsworth hielt ein zweites Remake schon im Februar 2026, vor der Ankündigung, bei GamesRadar für keine «besonders aufregende Art», das Jubiläum zu feiern. Keine der hier verglichenen Zelda-Neuauflagen erreichte die Wertung ihres Originals (Metacritic, Prima Games).
  • Bezahlen für Bekanntes: Nintendo verlangt für die physische Fassung 69.99 Euro, während 48 Prozent der Befragten für Neuauflagen einen tieferen Preis als für neue Spiele erwarten (MTM). In den Anspielberichten bemängelte «Game Informer» die geradlinigen Kämpfe.

Kommentar: Ein schönes Remake ersetzt kein neues Wagnis

Nach allem, was die Anspielberichte zeigen, lässt sich gegen dieses Remake wenig sagen, was nicht auch gegen jede gute Neuedition eines Klassikers spräche. Ein Spiel von 1998 auf der Hardware des Jahres 2026 spielbar zu machen, mit frei steuerbarer Kamera, Sprungtaste und vertonten Szenen, ist eine Dienstleistung an allen, die das Original nie gespielt haben. Laut der Umfrage von MTM ist das bei Neuauflagen die grosse Mehrheit. Dass Nintendo die Ladeübergänge stehen lässt und die Grundstruktur bewahrt, zeugt von Respekt. Ein Konzern, der sein bestbewertetes Werk so behandelt, nimmt die eigene Geschichte ernst.

Zugleich wäre es naiv, das Jubiläum als reine Liebeserklärung zu lesen. Wer das Paket betrachtet, sieht ein durchdachtes Geschäftsmodell: eine Sonderkonsole für 519.99 Euro, Controller, eine Tasche, Okarinas, Figuren, ein Lego-Set, ein Spielzeugschwert, Konzerte, eine App mit Quiz und einen Kinofilm. Für das Remake verlangt Nintendo bis zu 69.99 Euro, obwohl der Konzern dasselbe Spiel bereits 2011 als Remake veröffentlicht hat. Wer von einer Geldmaschine spricht, hat Zahlen auf seiner Seite: Weil die Entwicklungskosten steigen, greifen Publisher laut Ampere Analysis zunehmend auf ihre Kataloge zurück; 42 Neuauflagen setzten in 21 Monaten über 1,4 Milliarden Dollar um.

Und doch greift der Vorwurf zu kurz, wenn er Nintendo die Fantasie abspricht. Das meistverkaufte Zelda ist ausgerechnet jenes, das am meisten wagte: «Breath of the Wild» öffnete 2017 die Welt der Serie und verkaufte sich auf der Switch über 34 Millionen Mal, mehr als viermal so oft wie «Ocarina of Time» auf dem Nintendo 64. Das ist das stärkste Argument gegen die reine Nostalgie. Bei Zelda verkauft sich das Neue besser als das Alte. Der Konzern weiss das.

Das Remake ist deshalb kein Beweis für Ideenlosigkeit, sondern eine Pause zwischen zwei Wagnissen. Ob die Pause gerechtfertigt ist, entscheidet sich nicht am 05.11.2026, sondern danach. Für Spielerinnen und Spieler, auch in der Schweiz, heisst das: Wer das Original nie gespielt hat, bekommt nach allem, was bekannt ist, eine zugängliche Fassung eines Meilensteins. Wer es kennt, sollte die Tests abwarten, die bis zum 30.10.2026 nicht vorlagen.

Nintendo wiederum sollte sich an einem allfälligen Erfolg des Remakes nicht berauschen. Das Jubiläum ist gelungen, wenn es die Mittel für das nächste Wagnis einspielt. Hyrule hat gezeigt, dass es sich neu erfinden kann. Es sollte damit nicht aufhören.

Stand 30.10.2026. Testberichte und Wertungen zum Remake lagen bis zu diesem Datum nicht vor; die Einschätzungen beruhen auf Anspielberichten, deren Sperrfrist am 14.10.2026 fiel. Wir führen den Artikel nach, sobald Tests sowie die Halbjahreszahlen von Nintendo vom 05.11.2026 vorliegen. Zitate aus englischsprachigen Quellen hat die Redaktion übersetzt. Aussagen von Nintendo-Vertretern und Hideo Kojima, die nur als Übersetzung aus dem Japanischen vorliegen, geben wir in indirekter Rede wieder. Nintendo nennt kein Entwicklerstudio und keine aktuelle Gesamtzahl verkaufter Zelda-Spiele; die genannte Spanne beruht auf Branchenschätzungen. Offizielle Frankenpreise für das Remake, die Zelda-Edition und die Switch 2 seit dem 01.09.2026 konnten wir nicht verifizieren; die genannten Frankenpreise für Spiel und Konsole sind Händlerpreise oder Medienangaben. Die Altersstufe PEGI 12 stammt aus Händlerangaben. Die Metascores von «Majora’s Mask», «The Wind Waker», «Twilight Princess», «Skyward Sword» und den HD-Fassungen stammen aus einer Zusammenstellung von Prima Games, die übrigen haben wir bei Metacritic geprüft. Die Verkaufszahlen in der Grafik haben unterschiedliche Stichtage. Beiträge von SRF, RTS und RSI zum Jubiläum 2026 haben wir nicht gefunden.

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